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IAMO gibt den Anstoß zu Primärdatenerhebungen über die Tierhaltung in drei zentralasiatischen Ländern

27. April 2018 - Vom 2. bis 15. April 2018 führten die IAMO-Mitarbeiterinnen Dr. Sarah Robinson und Nozilakhon Mukhamedova zusammen mit Partnern aus Kasachstan, Kirgisistan und Usbekistan eine Pilotstudie zu Viehhaltern in Kasachstan durch, die neuartige Einblicke in aktuelle Hemmnisse der Tierproduktion geben wird.

Rinder, Schafe und Pferde versorgen Millionen ländlicher Haushalte in den zentralasiatischen Ländern Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan mit Lebensmitteln und Einkommen. Aber unter welchen Bedingungen entwickeln sich diese Haushalte zu kommerziellen Tierhaltern, die die steigende Nachfrage der städtischen Verbraucherinnen und Verbraucher decken? Wie eingeschränkt sind solche Betriebe durch die Futtermittelversorgung? Welche Vermarktungsmöglichkeiten haben sie? Im Rahmen des Projekts „Die Wiederbelebung der Nutztierhaltung in Zentralasien: Eine Fünf-Länder-Analyse“ (ANICANET) leiteten Dr. Sarah Robinson und Nozilakhon Mukhamedova ein Forscherteam aus drei zentralasiatischen Ländern, um einen Fragebogen und Interviewrichtlinien für eine Umfrage unter Viehzüchtern in Kasachstan zu entwickeln. Die Pilotphase war Teil des Kapazitätsaufbaus von ANICANET, der auf junge Forscher und Forscherinnen aus der Region ausgerichtet ist. Die Umfrage wird in Kirgisistan und Usbekistan wiederholt, um einen neuartigen, länderübergreifenden Datenbestand zur Tierproduktion in Zentralasien zu erstellen. Das ANICANET-Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziell unterstützt.