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28. Februar 2018 | PM 03/2018

IAK und IAMO mit Durchführung der 2. Projektphase des Deutsch-Chinesischen Agrarzentrums (DCZ) beauftragt

Die IAK Agrar Consulting GmbH und das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) haben mit einem überzeugenden Durchführungskonzept den Zuschlag für die zweite Projektphase des Deutsch-Chinesischen Agrarzentrums (DCZ) erhalten.

Das DCZ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und des chinesischen Landwirtschaftsministeriums (MoA). Das Projekt wird im Rahmen des Bilateralen Kooperationsprogramms (BKP) des BMEL durchgeführt. Generalbeauftragter des BMEL für das BKP ist die GFA Consulting Group GmbH. Seit 2015 ist das DCZ zentrale Kontakt- und Informationsstelle und koordiniert die Zusammenarbeit beider Länder im Agrar- und Ernährungssektor. Mit dem DCZ sollen die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen intensiviert sowie wissenschaftliche Kooperationen und Expertenaustausch befördert werden. In der bevorstehenden zweiten Umsetzungsphase werden IAK und IAMO einzelne Projektkomponenten weiter ausbauen. Dazu gehören der agrarpolitische Dialog, der agrar- und ernährungswirtschaftliche Dialog sowie der wissenschaftliche Dialog, der die Einrichtung einer Wissenschafts- und Technologieplattform einschließt. Begleitet werden diese Schwerpunkte durch umfassende Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzungsaktivitäten, Workshops und Konferenzen.

Die zweite Projektphase soll im April 2018 beginnen und wird von Seiten des IAMO durch IAMO Direktor Thomas Glauben und die Leiterin der IAMO China-Gruppe Lena Kuhn realisiert. „Unser Institut verfügt mit der Internationalen Forschergruppe China über ein einzigartiges Team von Expertinnen und Experten mit besten Kontakten zu chinesischen Forschungseinrichtungen. Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam mit der IAK Agrar Consulting und deren umfangreichen Erfahrungen und exzellenter Expertise in der Durchführung von internationalen Dialog-Projekten die zweite Phase des DCZ erfolgreich umsetzen können“, so Glauben.  

Internationale Forschergruppe China am IAMO

Die Internationale Forschergruppe China des IAMO begleitet seit 2008 die Transformationsprozesse des chinesischen Agrar- und Nahrungsmittelsektors mit ihren Forschungsarbeiten. 25 Forscherinnen und Forscher widmen sich am IAMO oder in Partnerorganisationen Fragestellungen zur Nachhaltigkeit der Nutzung von Land und Wasser, der Ausgestaltung von Politiken bezüglich Bodenmärkten und sozialer Sicherung sowie zur Organisation und Effizienz von Agrarmärkten und Wertschöpfungsketten im Nahrungsmittelsektor.

Über das IAMO

Das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) widmet sich der Analyse von wirtschaftlichen, sozialen und politischen Veränderungsprozessen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie in den ländlichen Räumen. Sein Untersuchungsgebiet erstreckt sich von der sich erweiternden EU über die Transformationsregionen Mittel-, Ost- und Südosteuropas bis nach Zentral- und Ostasien. Das IAMO leistet dabei einen Beitrag zum besseren Verständnis des institutionellen, strukturellen und technologischen Wandels. Darüber hinaus untersucht es die daraus resultierenden Auswirkungen auf den Agrar- und Ernährungssektor sowie die Lebensumstände der ländlichen Bevölkerung. Für deren Bewältigung werden Strategien und Optionen für Unternehmen, Agrarmärkte und Politik abgeleitet und analysiert. Seit seiner Gründung im Jahr 1994 gehört das IAMO als außeruniversitäre Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft an.

Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO)
Theodor-Lieser-Straße 2
06120 Halle (Saale)
www.iamo.de
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IAMO twittert unter: https://twitter.com/iamoLeibniz