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SARS-CAC – Auswirkungen von COVID-19 auf Landwirtschaft, Ernährung und ländliche Regionen in Zentralasien und dem Kaukasus (The impact of COVID-19 on agriculture, food and rural areas in Central Asia and Caucasus countries)

Forschungsschwerpunkt:
Lebensverhältnisse im ländlichen Raum

Projektlaufzeit:
01.12.2020 - 30.06.2021

Das Projekt SARS-CAC geht auf eine Initiative der Welternährungsorganisation FAO zurück. Diese hat eine Reihe von Untersuchungen und Studien zur Abschätzung der Folgen der Ausbreitung des neuartigen Coronaviruses und der entsprechenden Eindämmungsstrategien der verschiedenen Regierungen initiiert.

Das IAMO koordiniert eine Studie zu acht Ländern Zentralasiens und des Kaukasus: Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Kirgisistan, Kasachstan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. Aufbauend auf einem Netz von Länderexperten bzw. –expertenteams werden mit Hilfe eines standardisierten Untersuchungsdesigns acht Berichte erstellt. Diese sollen Auskunft über die Verbreitung des Coronavirus, Auswirkungen auf die Lebensmittelproduktion und –handel sowie die Preisentwicklung liefern. Insbesondere eine mögliche Verschiebung der Haupteinkaufskanäle der Verbraucherinnen und Verbraucher weg von Basaren und, oftmals informellen, Märkten hin zu Supermärkten oder anderen stärker standardisierten Absatzkanälen soll untersucht werden. Für die Länder der Region ist des Weiteren von besonderem Interesse, wie sich die Einschränkungen der Wirtschaft in den Hauptmigrationszielen, vor allem der Russischen Föderation, auf die Rücküberweisungen, die Arbeitslosigkeit und die Einkommenssituation in den ländlichen Gebieten auswirkt. Ein Synthesebericht wird die Kernaussagen der Länderberichte zusammenführen und die Erfahrungen der jeweiligen Länder vergleichen.