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GFFA-Fachpodium „Welchen Beitrag kann die Tierproduktion für die weltweite Ernährungssicherung leisten? Kleinbäuerliche Strukturen und Industrialisierung in Asien und Osteuropa“

19. Januar 2018 - Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche 2018 lädt das IAMO gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Agrarwirtschaft, dem Ostasiatischen Verein e.V. (OAV) und Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (OA), Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) sowie dem Deutsch-Chinesischen Agrarzentrum (DCZ) zur Teilnahme an der Podiumsdiskussion ein. Die Veranstaltung auf dem Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) findet am 19. Januar 2018 von 10:00 bis 12:00 Uhr im CityCube Berlin (Ebene 3) statt.

Mit dem Wachstum der Weltbevölkerung und steigendem Wohlstand steigt der Verbrauch von tierischen Nahrungsmitteln weltweit. Um die erhöhte Nachfrage zu decken, muss die Erzeugung  und der Handel mit tierischen Produkten intensiviert werden, ohne die Umwelt zusätzlich zu belasten und den Tierschutz zu vernachlässigen. Lösungen für diese Herausforderungen werden über die Zukunft der landwirtschaftlichen Tierhaltung als einer der bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren in vielen Regionen der Welt entscheiden. In Asien zeigen sich diese Entwicklungen besonders deutlich, u. a. weil hier bereits 60% der Weltbevölkerung leben. Die Nachfrage nach Produkten tierischen Ursprungs hat dort enorm zugenommen. Das hat Folgen für die Umwelt, wenn zu wenig Wasser vorhanden ist bzw. keine Wasseraufbereitung erfolgt und wenn die Nährstoffe des Wirtschaftsdüngers nicht in den Kreislauf zurückgeführt werden. Für eine nachhaltige Intensivierung der Tierhaltung ist eine standortgerechte und ressourcenschonende Weiterentwicklung der regionalen Tierproduktion notwendig. Regional angepasste, moderne Produktionstechnik ist ein Schlüssel zum Erfolg, wenn ausreichend Ressourcen zur Verfügung stehen. Die Nutzung von internationalem landwirtschaftlichen Know-how, Technologie und Genetik sind Grundlagen für die Entwicklung der Tierhaltung zu einem effizienten und nachhaltigen Wirtschaftszweig.

Auf dem Fachpodium geht es u. a. um die nachhaltige Weiterentwicklung des Ausbaus der Tierproduktion mit deutschem Know-how mit regionalem Fokus auf Asien und Osteuropa. Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, im internationalen Dialog zwischen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft mehr Verständnis für die Chancen und Herausforderungen der tierischen Erzeugung und des Handels zu entwickeln. Es werden Simultanübersetzungen auf Deutsch, Englisch und Chinesisch angeboten.

10. Global Forum for Food and Agriculture (GFFA)
„Die Zukunft der tierischen Erzeugung gestalten – nachhaltig, verantwortungsbewusst, leistungsfähig“
18. - 20. Januar 2018 ǀ Berlin