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16. September 2020

GEWISOLA-Tagung nimmt Probleme des ländlichen Raums in den Blick

Vom 23. bis 25. September lädt die Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften des Landbaues e.V. (GEWISOLA) zu ihrer 60. Jahrestagung ein, die in diesem Jahr online stattfindet. Das IAMO organisiert die Tagung gemeinsam mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Hochschule Anhalt unter dem Titel „Herausforderungen für die ländliche Entwicklung – Wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Perspektiven“.

Fragen der Lebensverhältnisse in Stadt und Land sorgen immer wieder für lebhafte öffentliche Debatten. Jüngste Beispiele sind die Erreichbarkeit von Schulen und sozialer Infrastruktur, die Gesundheitsversorgung auf dem Land, die Reaktivierung von Bahnstrecken in strukturschwachen Räumen, Sicherheit im ländlichen Raum für alle Bewohnerinnen und Bewohner, die Stilllegung von Braunkohletagebauen und Kraftwerken oder die Notwendigkeit einer ländlichen Entwicklungspolitik.

Am ersten Konferenztag (23.09.) stehen so aktuelle gesellschaftliche Fragen wie Rechtspopulismus, die Rolle der Selbstverwaltung, kooperative Forschung und die Wirksamkeit ländlicher Strukturpolitiken im Fokus. Am zweiten Konferenztag (24.9.) präsentieren über 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse zu gegenwärtigen Fragestellungen in den Bereichen Agrarproduktion, Handel und Konsumpräferenzen. Am letzten Konferenztag (25.09.) diskutieren fünf Podiumsgäste die Frage „Gleichwertige Lebensverhältnisse = identisch?“ unter der Moderation von Sönke Hauschild (Bauernblatt):

  • Kerstin Faber (Planerin und Urbanistin)
  • Prof. Dr. Reint Gropp (Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle)
  • Prof. Dr. Thomas Lenk (Lehrstuhl für Finanzwissenschaft an der Universität Leipzig und Direktor des Kompetenzzentrums für kommunale Infrastruktur Sachsen)
  • Prof. Dr. Suntje Schmidt (Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie an der RWTH Aachen)
  • Prof. Dr. Berthold Vogel (Direktor des Soziologischen Forschungsinstituts Göttingen an der Georg-August-Universität).

Wir möchten Sie herzlich dazu einladen, an den Veranstaltungen teilzunehmen und freuen uns über eine Ankündigung bzw. Berichterstattung. Die Zugangsdaten zu den virtuellen Räumen werden nach der Registrierung über https://www.conftool.org/gewisola2020 mitgeteilt. Weitere Informationen und das ausführliche Programm gibt es auf der Tagungswebseite: www.iamo.de/gewisola. Eine Tagungsgebühr wird nicht erhoben.

Medienkontakt
Sina Lehmann, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 345 2928-329
presse(at)iamo.de

Wissenschaftlicher Kontakt
Prof. Dr. Thomas Herzfeld, Leiter der Abteilung Agrarpolitik
Tel.: +49 345 2928-101
herzfeld(at)iamo.de       

Über das IAMO

Das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) widmet sich der Analyse von wirtschaftlichen, sozialen und politischen Veränderungsprozessen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie in den ländlichen Räumen. Sein Untersuchungsgebiet erstreckt sich von der sich erweiternden EU über die Transformationsregionen Mittel-, Ost- und Südosteuropas bis nach Zentral- und Ostasien. Das IAMO leistet dabei einen Beitrag zum besseren Verständnis des institutionellen, strukturellen und technologischen Wandels. Darüber hinaus untersucht es die daraus resultierenden Auswirkungen auf den Agrar- und Ernährungssektor sowie die Lebensumstände der ländlichen Bevölkerung. Für deren Bewältigung werden Strategien und Optionen für Unternehmen, Agrarmärkte und Politik abgeleitet und analysiert. Seit seiner Gründung im Jahr 1994 gehört das IAMO als außeruniversitäre Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft an.

Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO)
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06120 Halle (Saale)
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