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31. Mai 2017 | PM 06/2017

Ernährungssicherheit und Handel im Kontext geopolitischer Spannungen

Internationale Konferenz zu "Eurasian Food Economy between Globalization and Geopolitics" vom 21. bis 23. Juni in Halle (Saale)

Über Ernährungssicherheit und Handel im Kontext von Globalisierung und geopolitischen Spannungen debattieren vom 21. bis 23. Juni 2017 in Halle (Saale) internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft. Auf dem IAMO Forum 2017 "Eurasian Food Economy between Globalization and Geopolitics" werden aktuelle Forschungsergebnisse vorgestellt und Strategien diskutiert, die sich mit der Gewährleistung der Ernährungssicherheit und der Intensivierung des Handels im Kontext geopolitischer Spannungen sowie unterschiedlicher Handelsintegrationsbemühungen in Eurasien beschäftigen.

Thomas Glauben, Direktor des Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO), erläutert: "Sich ändernde Globalisierungsstrategien und geopolitische Neuorientierungen bleiben nicht ohne Auswirkungen auf die internationale Nahrungsmittelwirtschaft. Welche unterschiedlichen Strategien einzelne Länder nutzen, um diesen Herausforderungen zu begegnen und sich global wettbewerbsfähig aufzustellen, wollen wir auf dem IAMO Forum 2017 erörtern." Das dreitägige Konferenzprogramm umfasst drei Plenarsitzungen, 18 Parallelsitzungen und eine Podiumsdiskussion.

Eröffnet wird das IAMO Forum 2017 mit einer Plenarsitzung zum Thema "The Changing Face of Globalization - How Does it Challenge the Eurasian Food Economy"Als Expertinnen und Experten sind dazu eingeladen Bernard Hoekman, Direktor Weltwirtschaft am Robert-Schuman-Zentrum des Europäischen Hochschulinstituts in Florenz, Italien, Tim Josling von der Stanford University, USA, Roman Mogilevskii von der University of Central Asia sowie Natalya Volchkova, Professorin an der New Economic School in Moskau, Russland, und Policy Direktorin am Centre for Economic and Financial Research (CEFIR).

Die Plenarsitzung am zweiten Konferenztag beschäftigt sich mit der Frage "Geopolitical Conflicts and Macroeconomic Downturns: How Can the Global Food Economy Deal With it?". Antworten präsentieren Bettina Rudloff von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin, Federica Saliola von der Weltbank, Josef Schmidhuber von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) sowie Xiaobo Zhang, Wirtschaftsprofessor an der Universität Peking, China.

In der Plenarsitzung am dritten Konferenztag hält der Generaldirektor des International Food Policy Research Institute (IFPRI), Shenggen Fan, einen Vortrag zum Thema "Fit for the Future - Innovative and Sustainable Eurasian Food Chains". In der anschließenden Podiumsdiskussion werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft die Frage der zukünftigen Gestaltung nachhaltiger eurasischer Nahrungsmittelketten weiter vertiefen. Neben Hermann Onko Aeikens, Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), diskutieren Ivonne Julitta Bollow, Director Eastern Europe & International Affairs im Bereich Corporate Public Policy bei Metro, IAMO-Wissenschaftlerin Linde Götz, Sergey Sidorsky, Minister für Industrie und Agrarindustrie der Eurasian Economic Commission (EEC), sowie Olga Trofimtseva, stellvertretende Ministerin für Agrarpolitik und Ernährung der Ukraine.

Das IAMO Forum 2017 richtet das IAMO mit technischer Unterstützung der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und in Partnerschaft mit dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (OA) aus. Gefördert wird die Konferenz von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), dem Leibniz-WissenschaftsCampus "Eastern Europe – Global Area" (EEGA), dem Leibniz-Forschungsverbund "Krisen einer globalisierten Welt" und der Stadt Halle (Saale).

Presseakkreditierung
Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind auf dem IAMO Forum 2017 herzlich willkommen. Gerne arrangieren wir für Sie Interviewtermine mit den Expertinnen und Experten auf der Konferenz. Bei Interesse zur kostenlosen Veranstaltungsteilnahme senden Sie bitte bis zum 16. Juni 2017 eine E-Mail an: presse(at)iamo.de

IAMO Forum 2017
Eurasian Food Economy between Globalization and Geopolitics

21. – 23. Juni 2017 | Halle (Saale)
www.iamo.de/forum/2017
#iamoForum17

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Über das IAMO

Das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) widmet sich der Analyse von wirtschaftlichen, sozialen und politischen Veränderungsprozessen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie in den ländlichen Räumen. Sein Untersuchungsgebiet erstreckt sich von der sich erweiternden EU über die Transformationsregionen Mittel-, Ost- und Südosteuropas bis nach Zentral- und Ostasien. Das IAMO leistet dabei einen Beitrag zum besseren Verständnis des institutionellen, strukturellen und technologischen Wandels. Darüber hinaus untersucht es die daraus resultierenden Auswirkungen auf den Agrar- und Ernährungssektor sowie die Lebensumstände der ländlichen Bevölkerung. Für deren Bewältigung werden Strategien und Optionen für Unternehmen, Agrarmärkte und Politik abgeleitet und analysiert. Seit seiner Gründung im Jahr 1994 gehört das IAMO als außeruniversitäre Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft an.

Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO)
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06120 Halle (Saale)
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