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15. Juni 2020 | PM 05/2020

Digitalisierung der Agrar- und Ernährungswirtschaft in (Ost-)Europa, Zentralasien und China

IAMO Forum 2020 findet erstmalig als Online-Konferenz statt

Nicht nur in der EU, sondern auch in den eurasischen Transformationsländern beginnen digitale Technologien Landwirtschafts- und Nahrungsmittelsysteme grundlegend zu verändern. Dies bietet neue Möglichkeiten für effizientere, wettbewerbsfähigere und nachhaltigere Lebensmittelwertschöpfungsketten. Angesichts des rapiden technologischen Wandels müssen für eine erfolgreiche digitale Transformation unterstützende rechtliche Rahmenbedingungen und Infrastruktur geschaffen, Humankapital bereitgestellt sowie das Vertrauen von Konsumenten und Produzenten gewonnen werden. Vor diesem Hintergrund werden vom 24. bis 26. Juni 2020 auf dem IAMO Forum 2020 nationale und internationale Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik Fragen zur Digitalisierung der Agrar- und Ernährungswirtschaft erörtern.

Das IAMO Forum 2020 mit dem Titel „Digital transformation – towards sustainable food value chains in Eurasia“ hat zum Ziel, Forschung, Unternehmen, Zivilgesellschaft und Politik miteinander zu vernetzen und die Debatte über ökonomische, soziale, ökologische und institutionelle Aspekte der digitalen Transformation von Lebensmittelwertschöpfungsketten zu fördern sowie Lösungen für Probleme aufzuzeigen. Der geographische Fokus liegt auf Europa, Zentralasien und China einschließlich regional vergleichender Studien.

Der erste Konferenztag (24. Juni 2020) wird sich aus wissenschaftlicher Sicht mit den neuesten digitalen Entwicklungen und ihren Auswirkungen auf die Agrarmärkte und das Lebensmittelsystem befassen. Der zweite Tag (25. Juni 2020) wird die Vorteile und Herausforderungen der Implementierung neuer Technologien aus unternehmerischer Perspektive beleuchten. Einen Höhepunkt der Veranstaltung bildet eine Podiumsdiskussion am dritten Konferenztag (26. Juni 2020). Hier werden national und international anerkannte Gäste aus Wissenschaft, Zivilorganisationen, Agrarindustrie und Politik über geeignete Voraussetzungen und Strategien einer nachhaltigen digitalen Transformation der Agrar- und Ernährungswirtschaft diskutieren. Im Sinne der Beteiligung der jungen Generation an gesellschaftlich so relevanten Themen ist eine interaktive Vorlesung für Schulkinder zum Thema „Bits, Bytes & Burger?! Digitalisierung in der Lebensmittelproduktion“ im Anschluss an die Podiumsdiskussion vorgesehen.

Das IAMO Forum wird gemeinsam vom IAMO, der Agriculture and Food Global Practice of the World Bank, der Kyiv School of Economics, der Tashkent State Agrarian University, der Higher School of Economics Moscow, der Faculty of Agriculture of the University of Belgrade und Institute of Agricultural Economics and Development, Chinese Academy of Agricultural Sciences, organisiert. Finanzielle Förderung erhält die Veranstaltung von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Rentenbank und der Stadt Halle (Saale).

Die Registrierung und weitere Informationen zur Konferenz finden Sie hier: www.iamo.de/forum/2020. Für eine kurzfristige Anmeldung sowie das Interesse an weiterführendem Informationsmaterial oder an Interviewterminen mit den Expertinnen und Experten der Konferenz kontaktieren Sie gerne direkt die Pressestelle des Instituts: presse(at)iamo.de.

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IAMO Forum 2020
Digital transformation – towards sustainable food value chains in Eurasia

24. – 26. Juni 2020 | Online conference
www.iamo.de/forum/2020
forum2020(at)iamo.de
#iamoForum20

Über das IAMO

Das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) widmet sich der Analyse von wirtschaftlichen, sozialen und politischen Veränderungsprozessen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie in den ländlichen Räumen. Sein Untersuchungsgebiet erstreckt sich von der sich erweiternden EU über die Transformationsregionen Mittel-, Ost- und Südosteuropas bis nach Zentral- und Ostasien. Das IAMO leistet dabei einen Beitrag zum besseren Verständnis des institutionellen, strukturellen und technologischen Wandels. Darüber hinaus untersucht es die daraus resultierenden Auswirkungen auf den Agrar- und Ernährungssektor sowie die Lebensumstände der ländlichen Bevölkerung. Für deren Bewältigung werden Strategien und Optionen für Unternehmen, Agrarmärkte und Politik abgeleitet und analysiert. Seit seiner Gründung im Jahr 1994 gehört das IAMO als außeruniversitäre Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft an.

Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO)
Theodor-Lieser-Straße 2
06120 Halle (Saale)
www.iamo.de
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