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16. Januar 2019 | PM 01/2019

Digitale Lösungen zur Minderung von Klimarisiken

Fachpodium auf dem Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) in Berlin

Der letzte Sommer hat gezeigt, dass langanhaltende Trockenperioden mittlerweile auch im gemäßigten Klima Mitteleuropas angelangt sind. Solche klimatischen Veränderungen fügen der Landwirtschaft einen massiven Schaden zu und bedrohen die Lebensgrundlage der ländlichen Bevölkerung. Welche Maßnahmen von Regierungen, Wirtschaft und Wissenschaft zur Minderung von Klimarisiken und extremen klimatischen Schocks beitragen können, wird auf dem Fachpodium zum Thema „Digitaler Kampf gegen die Dürre – Neue Technologien und Herausforderungen ihrer Umsetzung“ diskutiert. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) am 18. Januar 2019 in der Zeit von 10:30 bis 11:45 Uhr im CityCube Berlin statt.

Auf dem Fachpodium werden internationale Experten digitale Lösungen zum Umgang mit Ernteverlusten durch klimatische Veränderungen präsentieren. Für marktbasiertes Klimamanagement ebenso wie für staatliches Eingreifen (etwa zur Katastrophenhilfe) ist man immer auf exakte Ertragsinformationen angewiesen. Die digitale Revolution bietet Lösungsmöglichkeiten, insbesondere durch verschiedene Formen der Datenerfassung, Verarbeitung und Kommunikation an den Endnutzer. Während die Bandbreite der verfügbaren Technologien groß ist, bestehen in Schwellen- als auch in Industrieländern hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Datensicherheit und Vernetzung verschiedene Implementierungshindernisse. Der Fokus der Podiumsdiskussion wird auf Erfahrungen aus der Ukraine, Südosteuropa, Zentralasien und China gelegt.

Das Fachpodium wird vom IAMO gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Agrarwirtschaft beim Ost-Ausschuss - Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft e.V. und dem Deutsch-Chinesischen Agrarzentrum organisiert. Es werden Simultanübersetzungen auf Deutsch, Englisch und Chinesisch angeboten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte Medienvertreterinnen und Medienvertreter können sich für die Veranstaltung noch bis zum 17. Januar 2019 unter presse(at)iamo.de anmelden.

PROGRAMM

Grußwort
Michael Stübgen, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundeministerin für Ernährung und Landwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland

Keynote
„Digital technologies for risk management – Technical opportunities and implementation challenges”

Dr. Lena Kuhn, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO)

Podiumsdiskussion
Dr. Olga Trofimtseva, Viceminister, Ministry for Agricultural Policy and Food, Ukraine
Alexa Mayer-Bosse, Bereichsleiterin für Business Development and Origination, Agro and Weather Risks, Munich Re
Lionel Born, Chief Strategy Officer, Spacenus GmbH
Dr. Qu Dongyu, Viceminister, Ministry for Agriculture and Rural Affairs, People’s Republic of China (angefragt)
Dr. Lena Kuhn, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO)

Moderation
Torsten Spill, Co-Vorsitzender der Arbeitsgruppe Agrarwirtschaft beim Ost-Ausschuss – Osteuropaverein der Deutschen  Wirtschaft e.V.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier: www.iamo.de/veranstaltungen.

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Über das GFFA

Das 11. Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) findet vom 17. bis 19. Januar 2019 unter dem Titel „Landwirtschaft digital – Intelligente Lösungen für die Landwirtschaft der Zukunft“ in Berlin statt. Es wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Kooperation mit dem Senat von Berlin, der Messe Berlin GmbH und dem GFFA Berlin e.V. veranstaltet. Allgemeine Informationen zum GFFA 2019 erhalten Sie auf der Konferenzwebseite: www.gffa-berlin.de.

Über das IAMO

Das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) widmet sich der Analyse von wirtschaftlichen, sozialen und politischen Veränderungsprozessen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie in den ländlichen Räumen. Sein Untersuchungsgebiet erstreckt sich von der sich erweiternden EU über die Transformationsregionen Mittel-, Ost- und Südosteuropas bis nach Zentral- und Ostasien. Das IAMO leistet dabei einen Beitrag zum besseren Verständnis des institutionellen, strukturellen und technologischen Wandels. Darüber hinaus untersucht es die daraus resultierenden Auswirkungen auf den Agrar- und Ernährungssektor sowie die Lebensumstände der ländlichen Bevölkerung. Für deren Bewältigung werden Strategien und Optionen für Unternehmen, Agrarmärkte und Politik abgeleitet und analysiert. Seit seiner Gründung im Jahr 1994 gehört das IAMO als außeruniversitäre Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft an.

Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO)
Theodor-Lieser-Straße 2
06120 Halle (Saale)
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