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23. Januar 2012 | PM 02/2012

Deutsche und ukrainische Agrarforschung rücken enger zusammen

IAMO und UCAB unterzeichnen Kooperationsvereinbarung auf der Grünen Woche

Das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO) und der Ukrainian Agribusiness Club (UCAB) haben am Freitag, dem 20. Januar, im Rahmen der Grünen Woche 2012 eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung ist eine wissenschaftliche und fachliche Vernetzung beider Einrichtungen. Dazu sollen gemeinsame Forschungsvorhaben initiiert und gemeinsame Veranstaltungen durchgeführt werden. Darüber hinaus streben die Vertragspartner eine gezielte Nachwuchsförderung an, u.a. möchte man Gastaufenthalte von Mitarbeitern am jeweiligen Partnerinstitut ermöglichen und sich bei Weiterbildungsprojekten unterstützen.

Zur feierlichen Vertragsunterzeichnung trafen sich die Vertreter von IAMO und UCAB in der Ukrainischen Botschaft, die aus Anlass der Grünen Woche zum zweiten Mal zu einem Agrarforum geladen hatte. Der Agrarminister der Ukraine, Mykola Prysyazhnyuk, betonte in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung einer strategischen Partnerschaft zwischen der Ukraine und Deutschland. Die Ukraine wolle ein zuverlässiger Partner auf dem Weltmarkt werden, Prysyazhnyuk warb in diesem Zusammenhang für eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern.

Prof. Alfons Balmann, Direktor des IAMO, und Dr. Alex Lissitsa, Präsident des UCAB, unterzeichneten im Anschluss die Kooperationsvereinbarung. Ein erstes gemeinsames Vorhaben ist bereits in Planung. Der UCAB startet in diesem Jahr eine Agrarschule, um dringend benötigte Fachkräfte für den ukrainischen Agrarsektor auszubilden. Das IAMO wird sich mit seiner wissenschaftlichen Expertise in dieses Vorhaben einbringen.

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Über das IAMO

Das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO) widmet sich der Analyse von wirtschaftlichen, sozialen und politischen Veränderungsprozessen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie in den ländlichen Räumen. Sein Untersuchungsgebiet erstreckt sich von der sich erweiternden EU über die Transformationsregionen Mittel-, Ost- und Südosteuropas bis nach Zentral- und Ostasien. Das IAMO leistet dabei einen Beitrag zum besseren Verständnis des institutionellen, strukturellen und technologischen Wandels. Darüber hinaus untersucht es die daraus resultierenden Auswirkungen auf den Agrar- und Ernährungssektor sowie die Lebensumstände der ländlichen Bevölkerung. Für deren Bewältigung werden Strategien und Optionen für Unternehmen, Agrarmärkte und Politik abgeleitet und analysiert. Seit seiner Gründung im Jahr 1994 gehört das IAMO als außeruniversitäre Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft an.

Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in in Mittel- und Osteuropa (IAMO)
Theodor-Lieser-Straße 2
06120 Halle (Saale)
www.iamo.de