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12. Juni 2012 | PM 07/2012

Osteuropäische Landwirtschaft zwischen Brache und Land Grabbing

Informationsveranstaltung zum IAMO Forum 2012 für Medienvertreter

Mittlerweile wird ein erheblicher Teil der fruchtbaren Böden in Russland, Kasachstan und der Ukraine von riesigen Agrarkonzernen bewirtschaftet. Zugleich liegen über 25 Millionen ha ehemals landwirtschaftlicher Flächen in dieser Region brach. Das IAMO Forum 2012 widmet sich diesem Thema und lädt zum Austausch mit Wissenschaft, Politik und Wirtschaft.

Im Rahmen der diesjährigen Konferenz des IAMO Forum laden wir Sie als Journalisten zum Presselunch am 22. Juni 2012 von 12.30 bis 13.30 Uhr an das IAMO in Halle (Saale) ein. Renommierte Wissenschaftler und Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft werden Sie über die wichtigsten Trends, Einflussfaktoren und Zukunftsperspektiven der Entstehung riesiger Agrarkonzerne mit teilweisen mehreren Hunderttausend Hektar in den Transformationsökonomien der ehemaligen Sowjetunion informieren. Während des Pressegespräches stehen Ihnen internationale Experten für Fragen und zur weiterführenden Diskussion zur Verfügung:

  • Prof. Dr. Alfons Balmann; Direktor und Leiter der Abteilung Strukturwandel des Leibniz-Instituts für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO), Deutschland
  • Dr. Klaus Deininger (angefragt); Lead Economist der Abteilung ländliche Entwicklung der Gruppe Entwicklungsökonomie der Weltbank, USA
  • Dr. Christian Ebmeyer; Ekoniva APK-Holding, Russland
  • Prof. Dr. Grigory Ioffe; Professor der Geographie an der Radford University, USA
  • Prof. Dr. Hrygorii Kaletnyk; Leiter des Ausschusses für Agricultural Policy and Land Resources, Verkhovna Rada of Ukraine, Ukraine
  • Dr. Alex Lissitsa; Präsident des Ukrainian Agribusiness Club, Ukraine
  • Prof. Dr. Max Spoor; Professor für Entwicklungsstudien am International Institute of Social Studies in Den Haag, Erasmus University, Niederlande

In weiteren Veranstaltungen vor und nach dem Presselunch widmen sich die Experten im Rahmen von Vorträgen und einer Podiumsdiskussion ausführlicher dieser Thematik.

Das IAMO Forum 2012 findet unter dem Titel „Land Use in Transition: Potentials and Solutions between Abandonment and Land Grabbing“ vom 20. bis 22. Juni 2012 in Halle (Saale) statt. Es wird in diesem Jahr vom Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO) gemeinsam mit dem Geomatics Lab der Humboldt-Universität zu Berlin und dem SILVIS Lab der University of Wisconsin-Madison ausgerichtet.

An den einzelnen Konferenztagen wird jeweils ein Schwerpunktthema in insgesamt 4 Plenarsitzungen und 20 Parallelsitzungen beleuchtet. Die verschiedenen Beiträge erfassen die wesentlichen Landnutzungsänderungen in einer großen theoretischen, methodischen und empirischen Bandbreite. Dazu gehören die Stilllegung und Fragmentierung landwirtschaftlicher Flächen, Rekultivierung, landwirtschaftliche Betriebsgrößenänderungen einschließlich der Entstehung sehr großer Produktionseinheiten, Extensivierung und Intensivierung in der Landwirtschaft sowie Änderungen im Waldbestand.

Wir freuen uns darauf, Sie als Gast zum Pressegespräch am 22. Juni 2012 begrüßen zu dürfen. Gerne bieten wir Ihnen auch die Möglichkeit an, direkt an der Konferenz des IAMO Forum vom 20. bis 22. Juni 2012 teilzunehmen. Um eine Rückmeldung zur Teilnahme am Pressegespräch und/oder an der Konferenz des IAMO Forum 2012 wird bis zum 15. Juni 2012 unter presse@iamo.de gebeten.
Weiterführende Informationen und das vollständige Programm zum IAMO Forum 2012 können Sie auf der Konferenzwebseite einsehen: http://forum2012.iamo.de

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Über das IAMO

Das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO) widmet sich der Analyse von wirtschaftlichen, sozialen und politischen Veränderungsprozessen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie in den ländlichen Räumen. Sein Untersuchungsgebiet erstreckt sich von der sich erweiternden EU über die Transformationsregionen Mittel-, Ost- und Südosteuropas bis nach Zentral- und Ostasien. Das IAMO leistet dabei einen Beitrag zum besseren Verständnis des institutionellen, strukturellen und technologischen Wandels. Darüber hinaus untersucht es die daraus resultierenden Auswirkungen auf den Agrar- und Ernährungssektor sowie die Lebensumstände der ländlichen Bevölkerung. Für deren Bewältigung werden Strategien und Optionen für Unternehmen, Agrarmärkte und Politik abgeleitet und analysiert. Seit seiner Gründung im Jahr 1994 gehört das IAMO als außeruniversitäre Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft an.

Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in in Mittel- und Osteuropa (IAMO)
Theodor-Lieser-Straße 2
06120 Halle (Saale)
www.iamo.de