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15. Januar 2020 | PM 01/2020

Perspektiven für die Weiterentwicklung des Agrarhandels mit Osteuropa und Asien

Fachpodium auf dem GFFA 2020 in Berlin

Im Rahmen des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) in Berlin veranstaltet das IAMO in Kooperation mit der German Agribusiness Alliance beim Ost-Ausschuss - Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft e.V. und dem Deutsch-Chinesischen Agrarzentrum eine Podiumsdiskussion zum Thema „Handel treiben, Vertrauen liefern: Qualität und Transparenz im internationalen Agrarhandel mit Osteuropa und Asien“. Erwartet werden internationale Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, die sich gemeinsam über die Herausforderungen im internationalen Agrarhandel mit Osteuropa und Asien austauschen. Die Veranstaltung findet am 17. Januar 2020 in der Zeit von 11:30 bis 13:00 Uhr im CityCube Berlin (Ebene 3) statt.

Die Globalisierung hat den Warenaustausch zwischen Ländern seit der Jahrtausendwende in besonderer Weise intensiviert. Insbesondere zwischen Osteuropa, Zentralasien und Asien hat der Handel mit Agrargütern enorm zugenommen. So fällt ein Viertel des weltweiten Agrarhandels auf diese Regionen.

Der Zugang zu geeigneten Produktionsmitteln und Know-How, die Einhaltung von geforderten Qualitätsstandards sowie die Weiterentwicklung und Transparenz von Lieferketten stellen für Produzenten in Osteuropa, Zentralasien und China oftmals noch große Herausforderungen dar.

Ziel des GFFA-Fachpodiums ist es, sich mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über die Integration dieser Agrarproduzenten auszutauschen, bestehende Implementierungshindernissen aufzuzeigen und Trends im internationalen Agrarhandel zu diskutieren.
 

PROGRAMM


Begrüßung
Prof. Dr. Dr. h. c. Thomas Glauben, Direktor des Leibniz-Instituts für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO)

Grußwort
Uwe Feiler, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft

Diskussion
Moderation: Julia Harnal, Vorsitzende German Agribusiness Alliance

Teilnehmende:

  • Taras Kachka, Vizeminister für wirtschaftliche Entwicklung, Handel und Landwirtschaft – Handelsbeauftragter der Ukraine
  • Britta Gallus, Director Supply Chain Management, Programs & Risk Assess-ment, Metro AG
  • Dr. Kristian Möller, Chief Executive Officer, GlobalG.A.P.
  • Dr. Lena Kuhn, Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Leibniz-Instituts für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO)

Schlusswort
Julia Harnal, Vorsitzende German Agribusiness Alliance
 

Es werden Simultanübersetzungen auf Deutsch, Englisch und Chinesisch angeboten. Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier: www.iamo.de/veranstaltungen.

Die Anmeldung ist noch bis zum 15. Januar 2020 möglich: www.gffa-berlin.de/registration-2020.

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Über das GFFA

Das 12. Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) findet vom 16. bis 18. Januar 2020 unter dem Titel „Nahrung für alle! Handel für eine sichere, vielfältige und nachhaltige Ernährung“ in Berlin statt. Es wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Kooperation mit dem Senat von Berlin, der Messe Berlin GmbH und dem GFFA Berlin e.V. veranstaltet. Allgemeine Informationen zum GFFA 2020 erhalten Sie auf der Konferenzwebseite: www.gffa-berlin.de.

Über das IAMO

Das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) widmet sich der Analyse von wirtschaftlichen, sozialen und politischen Veränderungsprozessen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie in den ländlichen Räumen. Sein Untersuchungsgebiet erstreckt sich von der sich erweiternden EU über die Transformationsregionen Mittel-, Ost- und Südosteuropas bis nach Zentral- und Ostasien. Das IAMO leistet dabei einen Beitrag zum besseren Verständnis des institutionellen, strukturellen und technologischen Wandels. Darüber hinaus untersucht es die daraus resultierenden Auswirkungen auf den Agrar- und Ernährungssektor sowie die Lebensumstände der ländlichen Bevölkerung. Für deren Bewältigung werden Strategien und Optionen für Unternehmen, Agrarmärkte und Politik abgeleitet und analysiert. Seit seiner Gründung im Jahr 1994 gehört das IAMO als außeruniversitäre Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft an.

Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO)
Theodor-Lieser-Straße 2
06120 Halle (Saale)
www.iamo.de
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