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18. Juni 2019

IAMO feiert 25-jähriges Institutsjubiläum im Rahmen des IAMO Forum 2019

Vor knapp 25 Jahren wurde das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) in Halle (Saale) gegründet. Seither hat sich das Institut zu einer der international führenden Einrichtungen auf dem Gebiet der Erforschung des Agrarsektors und der ländlichen Räume entwickelt. Aus diesem Anlass findet im Rahmen des diesjährigen IAMO Forum ein Jubiläumsfestakt statt. Medienvertreterinnen und -vertreter sind herzlich dazu eingeladen. 

 

Festakt: Mittwoch, 26. Juni 2019, 17 Uhr
IAMO Forum: 26. - 28. Juni 2019, ab 9 Uhr
Ort: Hörsaal, Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien, Theodor-Lieser Straße 2, 06120 Halle (Saale)

Grußworte werden vom Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt Thomas Wünsch, dem Parlamentarischen Staatssekretär im BMEL, Michael Stübgen sowie dem Präsidenten der Leibniz-Gemeinschaft, Prof. Dr. Matthias Kleiner, gehalten. Im Festvortrag geht der renommierte Wirtschaftswissenschaftler Dr. Aleksander V. Gevorkyan (St. John’s University, New York, USA) auf den Wandel der europäischen Landwirtschaft seit der politischen Wende vor 30 Jahren ein.

IAMO Forum 2019
Das IAMO Forum widmet sich in diesem Jahr landwirtschaftlichen Kleinbetrieben. Unter dem Titel „Small farms in transition: How to stimulate inclusive growth?“ präsentieren internationale Teilnehmerinnen und Teilnehmer an drei Tagen aktuelle Forschungsergebnisse, leiten Handlungsempfehlungen für die Politik ab und identifizieren gesellschaftlich relevante neue Forschungsfragen.

Die Anzahl landwirtschaftlicher Kleinbetriebe wird weltweit auf circa 570 Millionen geschätzt. Ihre Rolle bei der Bekämpfung von Hunger und Armut ist dabei von enormer Bedeutung. In den Entwicklungsländern produzieren Kleinbauern rund 80 Prozent der gesamten Lebensmittel, die allerdings zu einem großen Teil durch die Haushalte selbst verbraucht werden. Die zukünftige Entwicklung von Kleinbetrieben ist stark umstritten. Während einige Beobachter erwarten, dass sie das wirtschaftliche Wachstum ankurbeln, gehen andere davon aus, dass sie nur eine Übergangsform darstellen und mittelfristig in größeren, kommerziell ausgerichteten Unternehmen aufgehen oder die landwirtschaftliche Produktion ganz einstellen. Uneinigkeit herrscht auch darüber, welche landwirtschaftlichen Haushalte und Unternehmen als „klein“ gelten. Spätestens seit dem UN-Jahr des Familienbetriebes 2014 rückt diese heterogene Betriebsform wieder verstärkt in den Fokus der Aufmerksamkeit. Gerade haben die Vereinten Nationen den Zeitraum 2019–2028 als Dekade des bäuerlichen Familienbetriebes (UN Decade of Family Farming) ausgerufen. Vor diesem Hintergrund will das IAMO Forum 2019 die Diskussion stimulieren und zu neuen Erkenntnissen über Entwicklungsstrategien und politische Maßnahmen beitragen. Insbesondere am Vormittag des letzten Konferenztages (Freitag, 28. Juni 2019, 10:15 – 13:30 Uhr) werden Vertreterinnen und Vertreter von internationalen Organisationen, aus der Wissenschaft und Wirtschaft Strategien und Erfahrungen vorstellen und im Anschluss diskutieren.

Der Festvortrag am 26. Juni 2019 und die Konferenz werden in englischer Sprache gehalten. Für den Festvortrag wird eine Simultanübersetzung Englisch-Deutsch angeboten.

Anbei finden Sie eine kurze Programmübersicht der Konferenz. Gerne arrangieren wir Interviewtermine mit den Direktoren des IAMO oder anderen Gästen der Veranstaltung. Für eine Akkreditierung per Mail unter presse(at)iamo.de bedanken wir uns.

IAMO Forum 2019
Small farms in transition: how to stimulate inclusive growth?
26. – 28. Juni 2019 | IAMO, Halle (Saale)
www.iamo.de/forum/2019
#iamoForum19

Über das IAMO

Das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) widmet sich der Analyse von wirtschaftlichen, sozialen und politischen Veränderungsprozessen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie in den ländlichen Räumen. Sein Untersuchungsgebiet erstreckt sich von der sich erweiternden EU über die Transformationsregionen Mittel-, Ost- und Südosteuropas bis nach Zentral- und Ostasien. Das IAMO leistet dabei einen Beitrag zum besseren Verständnis des institutionellen, strukturellen und technologischen Wandels. Darüber hinaus untersucht es die daraus resultierenden Auswirkungen auf den Agrar- und Ernährungssektor sowie die Lebensumstände der ländlichen Bevölkerung. Für deren Bewältigung werden Strategien und Optionen für Unternehmen, Agrarmärkte und Politik abgeleitet und analysiert. Seit seiner Gründung im Jahr 1994 gehört das IAMO als außeruniversitäre Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft an.

Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO)
Theodor-Lieser-Straße 2
06120 Halle (Saale)
www.iamo.de
IAMO auf Facebook: www.facebook.com/iamoLeibniz
IAMO twittert unter: https://twitter.com/iamoLeibniz