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Wahrnehmungen von Ungleichheit durch soziale Vergleiche in Thailand

02. Januar 2019 - Zum Thema „Wahrnehmungen von Ungleichheit durch soziale Vergleiche und deren Auswirkungen auf das subjektive Wohlbefinden“ beginnt im Januar 2019 ein neues IAMO-Projekt.

Im sozialen Vergleich wird Ungleichheit individuell und relativ zu anderen Personen wahrgenommen. Ziel des Forschungsprojekts ist es, sich mit der Ausprägung von Referenzgruppen für solche sozialen Vergleiche zu beschäftigen und einen methodischen Rahmen zu deren Erfassung zu entwickeln. Hierbei dient Thailand als Fallstudie, um die Zusammensetzung von individuellen Referenzgruppen innerhalb des subjektiven Wohlbefinden-Ungleichheit-Nexus zu untersuchen. Das Schwellenland hat mit erheblichen Ungleichheiten zu kämpfen und zeichnet sich zugleich durch eine kollektivistische Gesellschaft aus, in der jedes Handeln durch die Bezugsgruppen beurteilt wird. Das Projekt wird gemeinsam von Judith Möllers, IAMO, und Gertrud Buchenrieder, Universität der Bundeswehr (UniBW) München und Martin-Luther-Universität (MLU) Halle-Wittenberg, geleitet. Weitere Partner in diesem Forschungsvorhaben sind die Kasetsart University in Bangkok, Thailand, und die University of East Anglia, UK. Das auf drei Jahre ausgelegte Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.