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VolkswagenStiftung fördert neues IAMO-Forschungsprojekt

27. April 2015

Unter dem Titel "Institutional change in land and labour relations of Central Aisa´s irrigated agriculture" (AGRICHANGE) fördert die VolkswagenStiftung ein auf drei Jahre angelegtes IAMO-Forschungsprojekt mit rund 0,5 Mio. Euro. Es untersucht die Folgen des institutionellen Wandels auf die zentralasiatische Landwirtschaft. Internationale Beobachter und vor Ort Betroffene stimmen darin überein, dass die wirtschaftliche Umgestaltung in den zentralasiatischen Ländern nach der politischen Unabhängigkeit nur allmählich Tritt gefasst hat. Im Agrarsektor fallen zahlreiche gescheiterte Reformbemühungen modellhaft ins Auge. Das Ausmaß der Bodenreformen, der Grad der staatlichen Kontrolle und die daraus resultierenden Beziehungen zwischen dem Boden und seinen Bewirtschaftern unterscheiden sich in den einzelnen Regionen jedoch deutlich. Daher liegt ein Schwerpunkt des Projektes "AGRICHANGE" auf der empirischen Analyse dieser Unterschiede.

Am Beispiel zweier landwirtschaftlicher Regionen, Südkasachstan und Samarkand in Usbekistan, untersuchen die Forscherinnen und Forscher Fragen der ländlichen Planungspraxis, der Betriebsorganisation und des ländlichen Unternehmertums. Durch die Förderung von Theorieentwicklung und die Integration lokaler Universitäten in ein internationales, wissenschaftliches Netzwerk soll ein umfassendes Verständnis des institutionellen Wandels erlangt werden. Das vom IAMO geleitete Projekt startet im Juli 2015. Es wird in Zusammenarbeit mit der Nationalen Agraruniversität Kasachstan in Almaty, dem Agrarwissenschaftlichen Institut Samarkand in Usbekistan und weiteren internationalen Partnern aus unterschiedlichen sozialwissenschaftlichen Disziplinen durchgeführt.