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IAMO und MLU bringen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus fünf zentralasiatischen Ländern zum Thema nachhaltige Wassernutzung an einen Tisch

17. April 2015

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojektes AGRIWANET – Agrarreformen, Wasserknappheit und die Anpassung an den Klimawandel in Zentralasien diskutieren am 17. und 18. April 2015 Wissenschaftlerteams aus Zentralasien die Auswirkungen von Wasserknappheit und Temperaturschwankungen auf Agrarproduktion und ländliche Einkommen. In den beteiligten Ländern Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan trägt die Landwirtschaft erheblich zur Wirtschaftsleistung bei. Als Bewässerungsfeldbau ist sie durch zunehmende Trockenheit jedoch stark vom Klimawandel betroffen. Grenzüberschreitende Flüsse und Nutzungskonflikte zwischen Ober- und Unteranrainern sorgten seit der Auflösung der Sowjetunion für erhebliche politische Spannungen. Die vom IAMO gemeinsam mit Wissenschaftlern der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) durchgeführte Veranstaltung bringt erstmals Fachleute aus allen fünf Ländern in Deutschland zu diesem Thema zusammen. In dem von IAMO-Forscherinnen und -Forschern moderierten Kick-off Workshop tauschten sich die Expertinnen und Experten über die bisherigen nationalen Erfahrungen im Wassermanagement aus.

Im Anschluss kamen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus den fünf beteiligten Ländern in Halle (Saale) zusammen, um sich im Rahmen der AGRIWANET Summer School, einer einwöchigen Weiterbildungsveranstaltung, aktuelles Fachwissen anzueignen.

Die nachfolgenden Präsentationen wurden beim AGRIWANET Kick-off Workshop vorgestellt: