Hilfsnavigation

Zur Navigation - Zum Inhalt

Sie befinden sich hier:
Inhalt

IAMO-Forscher stärken Doktorandenausbildung in Usbekistan

31. Januar 2017 - Am 28. Januar 2017 führten die IAMO-Wissenschaftler Dr. Nodir Djanibekov und Prof. Dr. Martin Petrick gemeinsam mit Partnern des Landwirtschaftlichen Instituts in Samarkand einen Stakeholder Workshop über die künftige Einrichtung eines gemeinsamen strukturierten Doktorandenprogramms zur nachhaltigen Agrarentwicklung in Zentralasien durch.

Der Workshop wurde vom Staatlichen Komitee zur Koordination von Wissenschaft und Technologieentwicklung unter dem Kabinett der Minister unterstützt und fand in deren Räumlichkeiten in Taschkent statt. Die VolkswagenStiftung fördert die Zusammenarbeit finanziell. Etwa 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft, Verwaltung und von internationalen Organisationen besuchten die Veranstaltung. Nach seiner Amtsübernahme im Dezember 2016 unternimmt der usbekische Präsident Shavkat Mirziyoyev neue Anstrengungen, um die Qualität von Forschung und Hochschulausbildung im Land weiter an westliche Standards heranzuführen. "Wir erfahren eine deutliche Belebung des Interesses auf usbekischer Seite, die inländischen Forschungsstrukturen zu stärken. Die Volkswagen-Initiative ermöglicht es uns, an vorhandene Konzepte und Erfahrungen zur Doktorandenausbildung anzuknüpfen, die von deutscher oder europäischer Seite bereits in der Vergangenheit mitentwickelt und gefördert wurden – etwa im Rahmen von EU Tempus Programmen," sagte Petrick am Rande des Workshops. Die VolkswagenStiftung fördert derzeit mehrere Forschungsprojekte zur Agrarentwicklung in Zentralasien, darunter das von Djanibekov und Petrick geleitete Projekt "AGRICHANGE - Institutional change in land and labour relations of Central Asia’s irrigated agriculture".