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Deutsch-ukrainische agrarökonomische Sommerschule

28. März 2019 - Die deutsch-ukrainische agrarökonomische Sommerschule zu „Grundlagen der Agrarökonomie” fand vom 3. bis 17. März 2019 am IAMO in Halle (Saale) statt.

An der Sommerschule beteiligten sich zwanzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus elf ukrainischen landwirtschaftlichen Universitäten sowie Forschungs- und Regierungseinrichtungen, einschließlich der Dnipro State Agrarian and Economic University und CoopAcademy, der Kyiv School of Economics, der ukrainischen Nationalbank, des nationalen Forschungszentrums Institute of Agrarian Economics und der Nationalen Universität für Lebens- und Umweltwissenschaften der Ukraine in Kiew, der Staatlichen Landwirtschaftsakademie in Poltawa, des Berezhany Agrotechnical Institute als eigenständiger Bereich der Nationalen Universität für Lebens- und Umweltwissenschaften der Ukraine, der Nationalen Agraruniversität Sumy, der Staatlichen Agrotechnischen Universität Tawria in Melitopol, des Institutes für Handel und Ökonomie in Winnyzja und der Nationalen Agrarökologischen Universität Schytomyr.

Den ukrainischen Doktorandinnen und Doktoranden wurden theoretische Konzepte der Wirtschaft zur Bewertung agrarpolitischer Maßnahmen vermittelt. Sie entwickelten ein Verständnis für die Besonderheiten landwirtschaftlicher Marktanalysen, von Konzepten und Methoden der empirischen Wohlfahrtsanalyse sowie Governance-Problemen und agrarpolitischen Interventionen. Neben den Vorträgen und Seminaren lernten die Teilnehmenden der Sommerschule die Forschungserkenntnisse der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Promovierenden am IAMO kennen. Zwölf Forschende hielten wissenschaftliche Vorträge und diskutierten ihre Forschungsergebnisse mit den Teilnehmenden der Sommerschule.

Die Teilnehmenden erhielten gleichzeitig einen Einblick in das deutsche inner- und außeruniversitäre Forschungssystem der Agrarwissenschaft. Darüber hinaus wurden sie mit den Zulassungsvoraussetzungen für Doktorandinnen und Doktoranden der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg bekannt gemacht. Im Rahmen der Sommerschule fand auch eine offene Diskussion zu „Reformen der Hochschulbildung und des wissenschaftlichen Forschungssystems der Agrarökonomie in der Ukraine“ statt.

Weiterhin besuchten die Teilnehmenden der Sommerschule das Agrarunternehmen Barnstädt e.G. in Nemsdorf-Göhrendorf, die traditionsreiche und ökologisch produzierende Agrargesellschaft Prießnitz mbH, das frischli Milchwerk Weißenfels GmbH in Weißenfels und die Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien GmbH in Freyburg (Unstrut). Außerdem wurden Führungen zu historischen Orten in Halle (Saale), Weißenfels, Freyburg (Unstrut), Naumburg, Leipzig und Querfurt geboten. Es gab auch geführte Rundgänge auf dem Weinberg Campus, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und am IAMO in Halle (Saale) sowie der Universität Leipzig.

Organisiert wurde die Sommerschule vom Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in Halle (Saale) in Kooperation mit dem IAMO und der Kyiv School of Economics (KSE) in Kiew. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) finanzierte die Sommerschule durch Mittel des Auswärtigen Amtes (AA).