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Gabi Waldhof

Doktorandin

Abteilung

Betriebs- und Strukturentwicklung im ländlichen Raum (Strukturwandel)

Zur Person

Gabi Waldhof interessiert sich für Konsumentenverhalten und sozialem (Gruppen-)verhalten. Dabei legt Sie besonderes Augenmerk auf den Einfluss von Moral und Gruppendynamiken auf Einstellungen zu neuen Technologien. Seit Sommer 2017 promoviert sie am Lehrstuhl für Wirtschaftsethik, MLU, und am IAMO im „AgriMyths“ Projekt. Dabei untersucht sie die Rolle moralischer Werte und moralischer Emotionen in der Gentechnikdebatte. Sie evaluiert auch, inwiefern moralische Werte relevant sein können für die öffentliche Meinungsbildung. Für ihre Arbeit verwendet Gabi Waldhof sowohl quantitative als auch qualitative Methoden in Befragungen und Textanalysen.

Vor dem Beginn ihrer Promotion arbeitete Gabi Waldhof an der Oxford Universität im Bereich der experimentellen Psychologie, wo sie an einem Kooperationsprojekt mit der Harvard Universität an der Entwicklung eines kognitiven Schnelltests bei Demenzerkrankungen beteiligt war. Dabei untersuchte sie hauptsächlich den quantitativen Zusammenhang zwischen sozioökonomischen Faktoren und bestimmten Krankheitsbildern, führte zudem aber auch viele Laborexperimente durch.
Davor arbeitete Gabi Waldhof im DFG Schwerpunktprogramm “Experience and Expectation. Historical Foundations of Economic Behaviour” an einer Befragung zum Prognoseverhalten und zur Teamarbeit von Konjunkturprognostikern.
Weitere Forschungserfahrung konnte sie am Institut für Wirtschaftsforschung Halle, bei der KSB AG, und im Laboratory of Experimental and Behavioural Economics in Moskau sammeln.
 
Gabi Waldhof hat einen Doppelmasterabschluss in „Economics“ von der UCL, London, und der HSE, Moskau. Sie absolvierte ihr Bachelorstudium in „Philosophy & Economics“ an der Universität Bayreuth und an der Paris-Sorbonne Université Abu Dhabi.