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Die soziale Konstruktion der Berufsrollen in der Großtierhaltung und deren Einfluss auf die Personalauswahl und Wissensweitergabe im Betrieb – Eine qualitative Analyse

Forschungsschwerpunkt:
Organisation der Agrarproduktion

Projektlaufzeit:
01.05.2014 - 30.04.2017

Landwirtschaftliche Betriebe in Ostdeutschland nehmen zunehmend einen Fachkräftemangel wahr. Hiervon scheint insbesondere die Tierhaltung betroffen zu sein. Aus Sicht der Betriebe bewerben sich immer weniger Menschen um einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz in der Großtierhaltung. Daneben wird auch immer wieder beklagt, dass die Bewerber nicht ausreichend qualifiziert seien.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, über welche Qualifikationen bzw. Kompetenzen Bewerber und Mitarbeiter verfügen müssen, um von den Betrieben als passfähig wahrgenommen zu werden. Kompetenzen bilden sich in Ausbildungsprozessen heraus. Diese beruflichen Sozialisationsprozesse und die in ihnen vermittelten Kompetenzerwartungen stehen im Fokus der Doktorarbeit. Unter Berücksichtigung von Ansätzen der Arbeits- und Berufssoziologie wird in der empirischen Analyse ein Vergleich zwischen den Bereichen Schweineproduktion und Milchviehhaltung angestrebt, wobei der Zugang zur Empirie mittels teilnehmender Beobachtung und qualitativen Interviews erfolgt.

Partner

  • Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Webseite
  • Agrarunternehmen Barnstädt e.G. Webseite
  • Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO)