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Transnational Families, Farms and Firms: Migrant Entrepreneurs in Kosovo and Serbia from the 1960s to today (Familien, landwirtschaftliche Betriebe und Firmen im transnationalen Kontext: Migrantisches Unternehmertum in Kosovo und Serbien seit den 1960er Jahren)

Themenkomplex:
Förderung nachhaltiger ländlicher Lebensverhältnisse im Zeitalter der Migration
Projektlaufzeit:
01.04.2022 - 31.03.2025
Untersuchte Länder:
Serbien, Republik Kosovo

Nur wenige Orte in Europa sind so von Migration geprägt wie das ehemalige Jugoslawien. In diesem Projekt werden mit Blick auf Serbien und Kosovo die sozialen Auswirkungen von Migration und insbesondere Rückkehr auf die Herkunftsgesellschaften erforscht. Die Hauptforschungsfrage des Projekts lautet: Welche Strategien entwickeln Migrant:innen und ihre Familien, um die während der Migration erworbenen Ressourcen zu nutzen? Das Projekt fokussiert sich auf unternehmerische Aktivitäten und setzt die Handlungsfähigkeit von Migrant:innen in Beziehung zu sozialem Status, staatlicher Politik, Familie, Geschlecht, Wertvorstellungen und politischen Orientierungen. Das Forschungsteam geht der Frage nach, warum Migrant:innen trotz Korruption und wirtschaftlicher Stagnation in ihren Heimatländern (wirtschaftliche, soziale und emotionale) Investitionen tätigen. Ein zeitlicher Vergleich zeichnet die Veränderungen in ihrem Verhalten seit den 1960er Jahren nach. Indem Gebiete mit unterschiedlichen Migrations- und Entsendungsmustern verglichen werden, werden Stadt-Land-Unterschiede sichtbar gemacht. Das Projekt wendet einen Mixed-Methods-Ansatz an, der sich auf ein breites Spektrum von Quellen stützt, z.B. ethnografische Interviews, Haushaltsbefragungen, Sekundärdaten, Archivdokumente sowie Zeitungsartikel.

Projektpartner

Förderung


Projektmitarbeiter

Dr. Judith Möllers (Projektleitung)
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Janine Pinkow-Läpple
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Dr. Thomas Dufhues
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