DEDIPAC
Determinanten des Ernährungsverhaltens und körperlicher Bewegung (Determinants of Diet and Physical Activity)
Themenkomplex:
Lebensverhältnisse im ländlichen Raum
Projektlaufzeit:
01.04.2014
- 31.01.2017
Untersuchte Länder:
Belgien,
Deutschland,
Finnland,
Frankreich,
Großbritannien,
Irland,
Italien,
Niederlande,
Norwegen,
Österreich,
Polen,
Spanien
Der DEDIPAC Wissenspool (Knowledge Hub) ist ein multidisziplinäres Konsortium von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus 46 Forschungseinrichtungen in 12 europäischen Ländern. Die Forschung zielt auf besseres Verständnis von Verhaltensmustern bezüglich Ernährung, körperlicher Aktivität bzw. Inaktivität (sitzender Tätigkeiten) sowie die Nutzung dieses Verständnisses für effektivere Förderung gesunder Ernährung und körperlicher Betätigung.
IAMO Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler steuern zwei Elemente zur DEDIPAC toolbox bei, einem vereinheitlichten Katalog geeigneter Instrumente zur Analyse von Nahrungsaufnahme und Essverhalten:
- Eine Beurteilung von Ernährungsqualitätsindizes, d.h. von Messgrößen für die gesundheitliche Qualität von Ernährungsmustern. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werten Literatur über die Spezifikation und Anwendung von Ernährungsqualitätsindizes aus und bewerten die Konstruktionsprinzipien und Ergebnisse über Zusammenhänge zwischen den Indizes und gesundheitlichen Parametern.
- Der Literaturüberblick "Konsumwahl bei Nahrungsmitteln" behandelt wirtschaftswissenschaftliche Forschungsansätze und -methoden zur Analyse des Ernährungsverhaltens, insbesondere der Zahlungsbereitschaft für gesundheitsrelevante Produktmerkmale.
Förderung
Qualifikationsarbeiten
Folgende Qualifikationsarbeiten sind Bestandteil des Projekts:
- Demand for dietary quality in Russia (Bearbeitung: Christine Burggraf)
Projektpublikationen
Brosig, Stephan (2017) Verbraucherpräferenzen für Ernährungsqualität - Abschlussbericht für IAMO Beitrag zum DEDIPAC Projekt (BMBF), (https://doi.org/10.2314/GBV:1006681558).
Projektmitarbeiter
Dr. Christine Burggraf
Dr. Irina Dolgopolova
Dr. Stephan Brosig
zum Profil
Dr. Ramona Teuber