Ausgabe 3/2016 vom 15. September 2016

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IAMO-Gebäude in Halle (Saale) © IAMO

IAMO positiv evaluiert

Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft gab am 13. Juli die Ergebnisse der Evaluierung des IAMO bekannt. In seiner Stellungnahme empfiehlt er, die Forschungseinrichtung aufgrund der gesamtstaatlichen wissenschaftspolitischen Interessen und der überregionalen Bedeutung auch in den nächsten sieben Jahren von Bund und Land Sachsen-Anhalt gemeinsam zu fördern. Damit bescheinigt der Senat dem IAMO, seinen Auftrag, den Transformationsprozess der Landwirtschaft wissenschaftlich zu begleiten und hinsichtlich seiner wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen zu untersuchen, sehr gut zu erfüllen. Insbesondere hebt er die „bemerkenswerte und wichtige thematische und methodische Breite“ der Forschungsarbeiten hervor, die auch „in den Zielländern sehr gut wahrgenommen“ werden. Diese Ergebnisse beruhen auf einer zweitägigen Begutachtung des Instituts durch eine unabhängige und fachlich einschlägige Kommission im November 2015.

Leibniz-Institute werden turnusmäßig, spätestens alle sieben Jahre, evaluiert, um ihre inhaltlichen und strukturellen Entwicklungen in den zurückliegenden Jahren sowie ihre Planung für die Zukunft zu überprüfen.

 

Ansprechpartner:
Thomas Glauben
Tel.: +49 345 2928-210
glauben(at)iamo.de

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Matthias Kleiner im Gespräch mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern © IAMO

Institutsbesuch des Präsidenten der Leibniz-Gemeinschaft

Am 14. September besuchte Matthias Kleiner, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, zum zweiten Mal in seiner Amtszeit das IAMO in Halle (Saale). Es fanden Gespräche mit der Institutsleitung, den Postdoktorandinnen und -doktoranden sowie Promovierenden statt. Hier verschaffte sich der Präsident einen Eindruck von den aktuellen und zukünftig geplanten Forschungstätigkeiten des Instituts. Anregende Diskussionen zwischen Matthias Kleiner und den IAMO-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern kamen zu Forschungsprojekten des IAMO zustande, die sich u. a. mit dem Agrarhandel zwischen der EU und den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion befassen (AGRICISTRADE) bzw. die die Bedeutung von sogenannten „Bioclustern“ analysieren (TRAFOBIT). Im Fokus standen weiterhin Forschungsarbeiten aus den Themenfeldern gesunde Ernährung, Migration und ländlicher Raum sowie die internationale Ausrichtung des Instituts.
Das IAMO gehört zu einem der 88 selbständigen Forschungseinrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft, die sich mit gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen auseinandersetzen. Die Leibniz-Institute setzen Schwerpunkte im Wissenstransfer, pflegen enge Kooperationen mit Hochschulen, beraten und informieren Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit.

Ansprechpartnerin:
Daniela Schimming
Tel.: +49 345 2928-330

schimming(at)iamo.de

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Präsentation auf dem IAMO Forum © IAMO

IAMO Forum 2017

Das IAMO richtet gemeinsam mit der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) vom 21. – 23. Juni 2017 das IAMO Forum 2017 aus. Thema der Konferenz ist „Eurasian Food Economy between Globalization and Geopolitics”. Im Zuge der Globalisierung ist es für eurasische Transformations- und Schwellenländer zwingend erforderlich, offene und international wettbewerbsfähige Ernährungswirtschaften zu schaffen. Gleichzeitig verstärken viele Regierungen in der Region eine eher marktferne Regulierung ihrer heimischen Nahrungswirtschaft. Hinzu kommt, dass geopolitische Konflikte massiv die Agrarmärkte beeinflussen. Das IAMO Forum 2017 bietet eine Plattform, um aktuelle Forschungsergebnisse und diverse Strategien zu diskutieren, die sich mit der Gewährleistung der Ernährungssicherheit und der Intensivierung des Handels im Kontext geopolitischer Spannungen sowie unterschiedlicher Handelsintegrationsbemühungen beschäftigen. Wir freuen uns über Einreichungen, welche die Auswirkungen der Globalisierung und diverser Krisen auf nationale und internationale Märkte, deren Marktakteure und Handelsströme sowie auf Lebensmittelsicherheit und Politikentscheidungen in Transformations- und Schwellenländern analysieren.

Weitere Informationen und die Termine zur Einreichung werden in Kürze auf der Konferenzwebseite veröffentlicht.

IAMO Forum 2017
Eurasian Food Economy between Globalization and Geopolitics
21. – 23. Juni 2017 | Halle (Saale)
www.iamo.de/forum/2017

Ansprechpartner:
Christine Burggraf, Michael Kopsidis
Tel.: +49 345 2928–210
forum2017(at)iamo.de


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Sicht auf Kiew, Ukraine © elena_suvorova / Fotolia.com

Tage der Agrarökonomie in der Ukraine

Im Rahmen der „Days of Agricultural Economics in Ukraine” finden im September 2016 eine Reihe von Veranstaltungen in Kiew, Ukraine, statt. Diese bieten eine Plattform für den Austausch europäischer Experten, um daraufhin die landwirtschaftlichen Potenziale weiterzuentwickeln, Wertschöpfungsstrategien zu optimieren und öffentliche Richtlinien zu verbessern. Das 155. EAAE Seminar „European Agriculture towards 2030 Perspectives for further East-West Integration” und die VII International Conference „Large Farm Management” bringen vom 19. - 21. September Topmanager von Agroholdings, Investoren, politische Entscheidungsträger, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie andere Akteure zusammen, um über die neuesten wissenschaftlichen und praxisbezogenen Erkenntnisse in Bezug auf das Management großer Agrarunternehmen zu diskutieren. Die Veranstaltungen werden vom Ukrainian Agribusiness Club gemeinsam mit dem IAMO, dem Deutsch-Ukrainischen Agrarpolitischen Dialog (APD), dem Thünen-Institut und weiteren Einrichtungen veranstaltet. Alfons Balmann, Linde Götz, Martin Petrick und Axel Wolz vom IAMO sind in das international besetzte Programmkomitee berufen.

 

Weiterführende Informationen gibt es auf der Konferenzwebseite.


Days of Agricultural Economics in Ukraine
19. - 21. September 2016 | Kiew, Ukraine
http://scientific.largefarm.management/en/


Ansprechpartner 155. EAAE Seminar:
Axel Wolz
Tel.: +49 345 2928–114
wolz(at)iamo.de

Ansprechpartner
VII International Conference
Large Farm Management”:
Alfons Balmann
Tel.: +49 345 2928–310
balmann(at)iamo.de

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Historische Stadt Samarkand, Usbekistan © Brad Pict / Fotolia.com

Samarkand Conference

Unter dem Titel „Regional and International Cooperation in Central Asia and South Caucasus: Recent Developments in Agricultural Trade“ veranstaltet das IAMO vom 2. – 4. November in Samarkand, Usbekistan, eine Konferenz. Hintergrund der Veranstaltung ist es, den wissenschaftlichen Austausch zwischen regionalen und internationalen Experten und politischen Entscheidungsträgern über die Entwicklungen und Auswirkungen des Agrarhandels in den Ländern Zentralasiens und des Kaukasus zu unterstützen. Als Plenarredner werden internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von anerkannten Einrichtungen, darunter Will Martin vom International Food Policy Research Institute (IFPRI), USA, und Eugenia Serova von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) in Moskau, Russland, erwartet. Die Registrierung zur Konferenz ist noch bis zum 27. September über das Anmeldeformular auf der Webseite möglich.

 

Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Samarkand Conference
Regional and International Cooperation in Central Asia and
South Caucasus: Recent Developments in Agricultural Trade

2. – 4. November 2016 │ Samarkand, Usbekistan
www.samarkand.iamo.de

Ansprechpartner:
Ihtiyor Bobojonov
Tel.: +49 345 2928-247

samarkand(at)iamo.de

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Fachmesse EuroTier in Hannover © Daniela Schimming / IAMO

Fachforum auf der EuroTier

Auf der diesjährigen EuroTier in Hannover, der weltweiten Leitmesse für Tierhaltung, richtet das IAMO am 17. November eine Forumsveranstaltung zum Thema „Milch, Markt und Macht: Wer beeinflusst den Milchpreis?“ aus. Dem interessierten Publikum wird auf der Veranstaltung ein Überblick über die aktuelle Situation auf dem Milchmarkt präsentiert. Auch schon vor dem Wegfall der Milchquote im April 2015 ist der Milchmarkt durch extreme Hoch- und Tiefpreisphasen gekennzeichnet. Die Verhandlungsposition der Milchbäuerinnen und -bauern sowie die Milchpreisgestaltung auf den Märkten werden in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Auf der Forumsveranstaltung sprechen Vertreter der einzelnen Wertschöpfungsebenen aus Milchproduktion, Verarbeitung und Vermarktung gemeinsam über diese Problematik und die zukünftigen Entwicklungen.

 

Detaillierte Informationen können hier eingesehen werden.


EuroTier 2016 "Forum Rind"
Milch, Markt und Macht: Wer beeinflusst den Milchpreis?

17. November 2016 | Messegelände Hannover
www.eurotier.com


Ansprechpartner:
Aaron Grau
Tel.: +49 345 2928-224

grau(at)iamo.de

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Agrarflächen in Sichuan, China © Kristin Leimer / IAMO

Deutsch-chinesisches Symposium in Chengdu

Vom 13. - 16. September findet in Chengdu, Hauptstadt der chinesischen Provinz Sichuan, ein wissenschaftliches Symposium zum Thema „Explaining Transition of Chinese Rural Areas: A System Perspective“ statt. Die Veranstaltung wird vom IAMO gemeinsam mit dem Center for Chinese Agricultural Policy an der Peking University (CCAP-PKU) und der Sichuan Agricultural University (SAU) organisiert und vom Chinesisch-Deutschen Zentrum für Wissenschaftsförderung in Peking, einer Einrichtung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der chinesischen Akademie der Naturwissenschaften (NFSC), finanziert. Zur Konferenz kommen mehr als 40 chinesische und deutsche (Agrar-)Ökonomen sowie andere Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zusammen, um neue erfolgsversprechende Forschungsthemen zu identifizieren und entsprechende kollaborative Forschungsprojekte zu planen. Die Stadt Chengdu liegt in einer der landwirtschaftlich bedeutendsten Regionen Zentralchinas. Sie ist bekannt für das „Chengdu-Experiment“, einem Pilotprojekt, in dem neue Wege umfassender Reformen zur Stadt-Land-Integration, insbesondere zum landwirtschaftlichen Grundstücksverkehr, erprobt werden.

 

Ansprechpartner:
Thomas Herzfeld
Tel.: +49 345 2928-101

herzfeld(at)iamo.de

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Feldforschung in der Provinz Samarkand, Usbekistan © IAMO
Eröffnung der Alumni-Sommerschule am IAMO © Daniela Schimming / IAMO

Sommerschulen in Samarkand und Halle

Im Rahmen des Forschungsprojektes AGRICHANGE „Institutional Change in Land and Labour Relations of Central Asia’s Irrigated Agriculture“ fand vom 15. - 22. August in Samarkand, Usbekistan, eine Sommerschule mit zwölf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern statt. Die mehrtägige Veranstaltung wurde vom IAMO gemeinsam mit dem Samarkand Agricultural Institute organisiert und diente der Vorbereitung der im Projekt vorgesehenen Feldforschung in Usbekistan und Kasachstan. Mehrere Seminareinheiten am Samarkand Agricultural Institute und Exkursionen in verschiedene Bewässerungsregionen, u. a. Samarkand und Bukhara, waren Bestandteile der AGRICHANGE Sommerschule.

Vom 12. – 16. September kommen internationale Alumni des IAMO und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) zusammen, um sich im Rahmen der Sommerschule „Legal and Economic Challenges for Sustainable Food Security in the 21st Century“ über agrarökonomische Fragen, wirtschaftsrechtliche Aspekte und menschenrechtliche Fragestellungen hinsichtlich der Ernährungssicherheit auszutauschen. Das IAMO richtet einen Veranstaltungstag aus, an dem Ekaterina Krivonos, Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) in Rom, Italien, einen Vortrag zu „Food Security and Nutrition: What is the Role of Markets and Trade Policy?“ und IAMO-Wissenschaftler Daniel Müller einen Beitrag zum Thema „How to Feed the World in 2050?“ halten. Die Alumni-Sommerschule wird von der Juristischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der MLU organisiert und vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) finanziell gefördert.

 

Ansprechpartner AGRICHANGE Sommerschule:
Martin Petrick
Tel.: +49 345 2928-120

petrick(at)iamo.de

 

Ansprechpartnerin Alumni-Sommerschule:
Marianne Müller-Albinsky
Tel.: +49 345 2928-337

mueller-albinsky(at)iamo.de

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IAMO mit TEQ-Prädikat 2016 ausgezeichnet

Das Institut wurde in diesem Jahr mit dem TOTAL E-QUALITY Prädikat für Chancengleichheit ausgezeichnet. Bereits zum zweiten Mal in Folge erhält das IAMO die Auszeichnung im Bereich erfolgreiches und nachhaltiges Engagement für Chancengleichheit von Frauen und Männern im Beruf. TOTAL E-QUALITY steht für Total Quality Management (TQM), ergänzt um die Gender-Komponente (Equality). Die Auszeichnung bestätigt dem Institut seine erfolgreiche Gleichstellungspolitik. Neben der beruflichen Chancengleichheit hinsichtlich Begabungen, Potenziale und Kompetenzen beider Geschlechter legt das Institut besonderen Wert darauf, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu gewährleisten und weiterzuentwickeln. Des Weiteren zeigt sich die Wertschätzung zum Thema in den Bereichen Personalmanagement, Karriere- und Nachwuchsförderung sowie in der Vernetzung im mitteldeutschen Dual-Career-Netzwerk. Das Prädikat wird für drei Jahre vergeben. Die offizielle Verleihung des TOTAL E-QUALITY Prädikats in Form einer Urkunde findet am 9. November 2016 in Nürnberg statt.

 

Weitere Informationen zum Thema Chancengleichheit am IAMO finden Sie hier.

 

Ansprechpartnerin:
Kristin Leimer
Tel.: +49 345 2928-237

leimer(at)iamo.de

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Luther-Urkunde der Universität Halle-Wittenberg © IAMO

Wissenschaftlerin mit Luther-Urkunde geehrt

Christine Burggraf wurde im Juli 2016 für ihre herausragende Forschungsarbeit zum Thema „Russian Demand for Dietary Quality: Nutrition Transition, Diet Quality Measurement, and Health Investment Theory” von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit der Luther-Urkunde ausgezeichnet. In ihrer Arbeit beschreibt die IAMO-Wissenschaftlerin die Entwicklung der russischen Ernährungsmuster im Zuge der postsozialistischen Transformation, sucht anhand neu entwickelter Methoden nach den Gründen für die Wahl gesünderer Ernährungsmuster und bietet Empfehlungen zur Verbesserung der Ernährungsqualität. Die steigende Prävalenz von Adipositas und ernährungsmitbedingten chronischen Erkrankungen stellt ein zentrales Problem für die russischen Haushalte und Gesundheitssysteme dar. Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass neben Preisen, Einkommen und anderen sozioökonomischen Einflussfaktoren der aktuelle Gesundheitszustand wie auch die Zeitpräferenz des Konsumenten die Nachfrageentscheidungen nach gesünderen Ernährungsmustern beeinflussen.

 

Ansprechpartnerin:
Christine Burggraf
Tel.: +49 345 2928-223

burggraf(at)iamo.de

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IAMO Policy Brief 27 und 29 © IAMO

IAMO Policy Brief 27 und 29 herausgegeben

Im Juni veröffentlichten Institutsdirektor Thomas Glauben und IAMO-Wissenschaftlerin Christine Burggraf den IAMO Policy Brief 27 zum Thema „Gesellschaftlicher Wandel, veränderte Ernährungsgewohnheiten und gesundheitliche Folgen in Russland“. Die Autoren erläutern, inwieweit sich der Lebensmittelkonsum in der russischen Bevölkerung durch das ökonomische Wachstum verändert hat, wie diese veränderten Ernährungsmuster mit dem Risiko für bestimmte chronische Erkrankungen assoziiert sind und welche Maßnahmen zur Förderung einer gesünderen Ernährungsweise getroffen werden können.

IAMO Visiting Research Fellow Ulrich Koester und Wissenschaftler Jens-Peter Loy, beide Professoren am Institut für Agrarökonomie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, publizierten im August die 29. Ausgabe des IAMO Policy Brief mit dem Titel „Das Informationsnetz Landwirtschaftlicher Buchführungen als Grundlage für die Politikbewertung“. Darin klären die Autoren die Frage, ob die Europäische Kommission den Auftrag des Gesetzgebers, die agrarpolitischen Maßnahmen hinsichtlich der Wirksamkeit der Direktzahlungen mit Hilfe der vorgehenden Datengrundlage, dem Informationsnetz landwirtschaftlicher Betriebe, angemessen erfüllen kann.

 

Die Publikationen können Sie hier kostenfrei herunterladen.

 

Möchten Sie den IAMO Policy Brief zukünftig direkt per Post oder E-Mail erhalten? Dann nutzen Sie bitte unser Bestellformular.

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Journal of Agricultural Economics © IAMO

JAE Special Feature zur Funktionalität von Agrarmärkten

Initiiert durch das IAMO ist in der aktuellen Ausgabe des Journal of Agricultural Economics ein Special Feature über das Funktionieren von Agrarmärkten in Transformationsländern erschienen. Die von Gasteditoren des Instituts zusammengestellten fünf Artikel gehen auf Beiträge zum IAMO Forum „The Rise of the Emerging Economies: Towards Functioning Agricultural Markets and Trade Relations“ zurück. Die Mehrheit der Artikel beschäftigt sich inhaltlich mit der Preisbildung auf internationalen Agrarmärkten. Die Preisturbulenzen der letzten 10 Jahre und die handelspolitischen Reaktionen, die sie ausgelöst haben, erhalten nicht nur in der Fachöffentlichkeit eine besondere Aufmerksamkeit. Die Herausgeber erläutern in ihrem Editorial konzeptionelle und methodische Herausforderungen bei der Messung der Funktionalität von Märkten.

Die Artikel können hier in der Septemberausgabe des Journal of Agricultural Economics eingesehen werden.

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Verteidigung von IAMO-Wissenschaftler Jens Frayer © IAMO

Personalia

IAMO-Wissenschaftlerin Lioudmila Chatalova schloss am 20. Juni ihre Doktorarbeit „Market Uncertainty, Project Specificity and Policy Effects on Bioenergy Investments: A Real Options Approach” erfolgreich ab. +++ Klodjan Rama wurde ebenfalls am 20. Juni von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg promoviert. Der Titel seiner Dissertation lautet „Too Much But Not Enough: Issues of Water Management in Albania in Light of Climate Change”. +++ Am 27. Juni verteidigte Katharina Vantomme ihre Promotionsarbeit zum Thema „Labour Rationing of Different Farm Types in Kazakhstan: A Shadow Price Analysis”. +++ İlkay Unay Gailhard hat am 7. Juli ihre Dissertation „Structural Change in Rural Europe: Land-Use and Labour Behavior: Case Studies with Applications to Drivers of Participation to Agri-Environmental Measures and Labour Force Transitions” abgeschlossen. +++ Die Forschungsarbeit von Jens Frayer trägt den Titel „Understanding Forest-Cover Change in Yunnan with a Combination of Quantitative and Qualitative Methods”. Auch er wurde von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg am 7. Juli erfolgreich promoviert.

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Bibliothek des IAMO © IAMO

Ausbildung am IAMO

Ab September 2017 bildet das IAMO in den Berufen Kauffrau/-mann für Büromanagement und Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Bibliothek, aus.

Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2017. Weitere Informationen und die Ausschreibungen finden Sie hier.

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Beitrag auf der Webseite der Mitteldeutschen Zeitung

IAMO in den Medien

Hintergrund IAMO: Forschung von überregionaler Bedeutung
IAMO-Direktor Thomas Glauben gibt Einblicke in die Evaluierungsergebnisse des Instituts, erschienen auf der Webseite der Mitteldeutschen Zeitung (24. August 2016)

Agrarwirtschaft Bauern gehen Fachkräfte aus
Martin Petrick im Interview zum Thema Fachkräftemangel in der ostdeutschen Landwirtschaft, erschienen auf der Webseite der Mitteldeutschen Zeitung (24. August 2016)

Bremse für Pachtpreise: Kann Niedersachsen Vorbild für Sachsen-Anhalt sein?
Statement von IAMO-Direktor Alfons Balmann zur Pachtpreisbremse für Ackerland, erschienen auf der Webseite der Mitteldeutschen Zeitung (14. Juli 2016)

Wachstum in die Insolvenz
Einschätzung von IAMO-Direktor Alfons Balmann zur Insolvenz von Deutschlands größtem Ackerbaukonzern, erschienen auf taz.de (10. Juli 2016)

Subventionen im Milchmarkt ziehen Probleme nach sich

Gastbeitrag von IAMO-Direktor Alfons Balmann in der Fuldaer Zeitung (07. Juni 2016)

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Publikationen

alle Publikationen

IAMO Annual 2016 Download deutsch Download englisch

IAMO Policy Briefs

Burggraf, C., Glauben, T. (2016): Gesellschaftlicher Wandel, veränderte Ernährungsgewohnheiten und gesundheitliche Folgen in Russland. IAMO Policy Brief No. 27, Halle (Saale). Download

Koester, U., Loy, J.-P. (2016): Das Informationsnetz Landwirtschaftlicher Buchführungen als Grundlage für die Politikbewertung. IAMO Policy Brief No. 29, Halle (Saale). Download

IAMO Discussion Paper

Sedik, D., Ulbricht, C., Dzhamankulov, N. (2016): The Architecture of Food Safety Control in the European Union and the Eurasian Economic Union. IAMO Discussion Paper No. 156, Halle (Saale). Download

Weitere ausgewählte Publikationen

Djuric, I., Götz, L. (2016): Export restrictions – Do consumers really benefit? The wheat-to-bread supply chain in Serbia, Food Policy, Vol. 63, pp. 112–123. Download

Djuric, I., Svanidze, M., Grau, A., Götz, L., Levkovych, I., Wolz, A., Glauben, T. (Hrsg.) (2016): Price transmission along the CIS supply chains.

Götz, L., Djuric, I., Nivievskyi, O. (2016): Regional price effects of extreme weather events and wheat export controls in Russia and Ukraine, Journal of Agricultural Economics, No. online. Download

Hermans, F., Roep, D., Klerkx, L. (2016): Scale dynamics of grassroot innovations through parallel pathways of transformative change, Ecological Economics, Vol. 130, pp. 285-295. Download

Kuemmerle, T., Levers, C., Erb, K., Estel, S., Rudbeck Jepsen, M., Müller, D., Plutzar, C., Strürck, J., Verkerk, P. J., Verburg, P. H., Reenberg, A. (2016): Hotspots of land use change in Europe, Environmental Research Letters, Vol. 11, No. 6, pp. 064020. Download

Kvartiuk, V. (2016): Participation and Local Governance Outcomes: Evidence from Ukraine, Voluntas: International Journal of Voluntary and Nonprofit Organizations, Vol. 27, No. 3, pp. 1123-1151. Download

Levers, C., Butsic, V., Verburg, P. H., Müller, D., Kuemmerle, T. (2016): Drivers of changes in agricultural intensity in Europe. Land Use Policy, 58: 380-93. Download

Müller, D., Haberl, H., Bartels, L. E., Baumann, M., Beckert, M., Levers, C., Schierhorn, F., Zscheischler, J., Havlik, P., Hostert, P., Mertz, O., Smith, P. (2016): Competition for Land-Based Ecosystem Services: Trade-Offs and Synergies. In: Competition for Land-Based Ecosystem Services: Trade-Offs and Synergies eds. J. Niewöhner, A. Bruns, P. Hostert, T. Krueger, Ø. J. Nielsen, H. Haberl, C. Lauk, J. Lutz & D. Müller, 127-47. Cham: Springer International Publishing. Download

Niewöhner, J., Bruns, A., Haberl, H., Hostert, P., Krueger, T., Lauk, C., Lutz, J., Müller, D., Nielsen, J. Ø. (2016): Land Use Competition: Ecological, Economic and Social Perspectives. In: Land Use Competition: Ecological, Economic and Social Perspectives eds. J. Niewöhner, A. Bruns, P. Hostert, T. Krueger, Ø. J. Nielsen, H. Haberl, C. Lauk, J. Lutz & D. Müller, 1-17. Cham: Springer International Publishing. Download

Pasgaard, M., Sun, Z., Müller, D., Mertz, O. (2016): Challenges and opportunities for REDD+: A reality check from perspectives of effectiveness, efficiency and equity, Environmental Science and Policy, No. 63, pp. 161-169. Download

Plutzar, C., Kroisleitner, C., Haberl, H., Fetzel, T., Bulgheroni, C., Beringer, T., Hostert, P., Kastner, T., Kuemmerle, T., Lauk, C., Levers, C., Lindner, M., Moser, D., Müller, D., Niedertscheider, M., Paracchini, M. L., Schaphoff, S., Verburg, P. H., Verkerk, P. J., Erb, K. (2016): Changes in the spatial patterns of human appropriation of net primary production (HANPP) in Europe 1990-2006, Regional Environmental Change, Vol. 16, No. 5, pp. 1225-1238. Download

Schierhorn, F., Gittelson, A. K., Müller, D. (2016): How the Collapse of the Beef Sector in Post-Soviet Russia Displaced Competition for Ecosystem Services to the Brazilian Amazon. In: How the Collapse of the Beef Sector in Post-Soviet Russia Displaced Competition for Ecosystem Services to the Brazilian Amazon eds. J. Niewöhner, A. Bruns, P. Hostert, T. Krueger, Ø. J. Nielsen, H. Haberl, C. Lauk, J. Lutz & D. Müller, 165-82. Cham: Springer International Publishing. Download

Valentinov, V., Hielscher, S., Pies, I. (2015): Nonprofit organizations, institutional economics, and systems thinking. Economic Systems 39 (3): 491-501. Download

Wolz, A., Golovina, S., Nilsson, J., Hess, S. (2016): Reviewing changing institutional conditions for private farming in Russia, Outlook on Agriculture, Vol. 45, No. 2, pp. 111-116. Download

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Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO)
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