Ausgabe 2/2016 vom 9. Juni 2016

zurück zur Übersicht
Interaktion in Netzwerken © vege / Fotolia.com

Neues IAMO-Projekt TRAFOBIT wird mit 1,487 Millionen Euro gefördert

Zum 1. Juli startet am IAMO das Forschungsvorhaben „Bedeutung von Bioclustern im Übergang zur Bioökonomie (TRAFOBIT)“. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 1,487 Millionen Euro gefördert. Im Rahmen des auf fünf Jahre angelegten Projekts wird eine Nachwuchsforschergruppe unter Leitung von IAMO-Wissenschaftler Frans Hermans die Rolle von sogenannten „Bioclustern“ untersuchen. In diesen Clustern arbeiten Unternehmen, staatliche Stellen, Forschungseinrichtungen und Universitäten einer Region gemeinsam daran, die Bioökonomie auszubauen, um unsere derzeitigen fossilen durch erneuerbare biologische Energiequellen zu ersetzen. Die Nachwuchsgruppe erforscht die Innovationsprozesse innerhalb von Bioclustern, sowie deren Interaktion innerhalb ihres gesellschaftlichen Umfelds sowie auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Dabei sollen neue innovative Forschungsansätze entwickelt werden. Eine besondere Rolle für die Analyse der betrachteten Innovationsprozesse kommt hierbei der Sozialen Netzwerkanalyse und statistischen Netzwerkmodellen zu.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projektwebseite.

Ansprechpartner:
Frans Hermans
Tel.: +49 345 2928-
134
hermans(at)iamo.de

zurück zur Übersicht zurück zur Übersicht
Arbeit in der Landwirtschaft © sima / Fotolia.com

IAMO Forum 2016

Das Thema des IAMO Forum 2016 in Halle (Saale) lautet „Rural Labor in Transition: Structural Change, Migration and Governance“. Internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden vom 22. - 24. Juni auf insgesamt vier Plenarsitzungen, 18 Parallelsitzungen und einer Podiumsdiskussion neueste Forschungsergebnisse präsentieren und diese gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Praxis diskutieren. Im Mittelpunkt stehen die Herausforderungen auf den landwirtschaftlichen Arbeitsmärkten vor dem Hintergrund der Mobilität osteuropäischer und zentralasiatischer Arbeitskräfte sowie einer Entleerung ländlicher Räume. Ein Höhepunkt ist die Plenarsitzung „Rural Labor Markets in Transition Economies“ am zweiten Konferenztag, die vom Mitorganisator des Forums, dem Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA), ausgerichtet wird. Hier werden Alexander M. Danzer, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Corrado Giulietti, Universität Southampton, UK, Hartmut Lehmann von der Universität Bologna, Italien, und Norberto Pignatti von der International School of Economics an der Tbilisi State University (ISET), Georgien, die Entwicklungstrends aus Tadschikistan, China, der Ukraine und Georgien vorstellen. Das IAMO Forum 2016 wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Edmund Rehwinkel-Stiftung, dem Land Sachsen-Anhalt und der Stadt Halle (Saale) unterstützt.

Alle Informationen zur Konferenz finden Sie online.

IAMO Forum 2016
Rural Labor in Transition:
Structural Change, Migration and Governance

22. - 24. Juni 2016 │ Halle (Saale)
www.iamo.de/forum/2016
#iamoForum16

Ansprechpartner:
Vasyl Kvartiuk, Diana Traikova
Tel.: +49 345 2928-101

forum2016(at)iamo.de

 

zurück zur Übersicht

zurück zur Übersicht
Madrasah Sher-Dor in Samarkand © efesenko / Fotolia.com

Samarkand Conference

Vom 2. - 5. November wird das IAMO in Samarkand, Usbekistan, eine Konferenz zum Thema „Regional and International Cooperation in Central Asia and South Caucasus: Recent Developments in Agricultural Trade“ organisieren. Der Ausbau der Eurasischen Wirtschaftsunion, der Beitritt mehrerer Länder zur Welthandelsorganisation (WTO) und die Handelsspannungen zwischen Russland und westlichen Ländern haben in den letzten zwei bis drei Jahren zu wesentlichen Veränderungen der Handelspolitiken in den Ländern Zentralasiens und des Kaukasus geführt. Im Rahmen der dreitägigen Veranstaltung werden die Entwicklungen und Auswirkungen des Agrarhandels für diese Regionen vorgestellt und diskutiert. Mit der Konferenz soll der Wissens- und Forschungsaustausch zwischen regionalen und internationalen Experten sowie politischen Entscheidungsträgern gestärkt werden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können ihre Beiträge bis zum 1. Juli per E-Mail an samarkand(at)iamo.de einreichen. Des Weiteren werden zur Konferenz mehrere Exkursionen, wie eine Besichtigung von Agrargroßbetrieben und eine historische Stadttour, angeboten.

Informationen zur Konferenz und Einreichung von Beiträgen finden Sie hier.

Samarkand Conference
Regional and International Cooperation in Central Asia and
South Caucasus: Recent Developments in Agricultural Trade

2. – 5. November 2016 │ Samarkand, Usbekistan
www.samarkand.iamo.de

Ansprechpartner:
Ihtiyor Bobojonov
Tel.: +49 345 2928-247

samarkand(at)iamo.de

zurück zur Übersicht

zurück zur Übersicht

Preiszusammenhänge in Wertschöpfungsketten für Nahrungsmittel in den Staaten der ehemaligen Sowjetunion

Das vom IAMO und internationalen Partnern durchgeführte Forschungsprojekt „Erfassung des Handelspotenzials mit Agrarprodukten und Biomasse in der Gemeinschaft der Unabhängigen Staaten (AGRICISTRADE)“ präsentiert neue Ergebnisse zum Preisbildungsverhalten entlang verschiedener Nahrungsmittelketten. Die Analysen ausgewählter Wertschöpfungsketten, wie etwa Weizen, Fleisch und Milch, weisen darauf hin, dass sich die Preise auf Ebene der landwirtschaftlichen Produktion in einigen der Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion merklich schneller an sich ändernde Bedingungen anpassen, als dies bei den Preisen im Lebensmitteleinzelhandel der Fall ist.  Dies deutet auch darauf hin, dass die Wertschöpfungsketten nicht ideal koordiniert sind. Vergleicht man die Preisanpassungen im Lebensmittelhandel verschiedener Länder, so wird deutlich, dass sich die Einzelhandelspreise insbesondere in Armenien, Aserbaidschan und Weißrussland recht schnell an Erzeugerpreisänderungen anpassen, während dies in Russland viel langsamer verläuft. Zudem zeigen die Analysen, dass russische Einzelhändler in der Lage sind, Marktmacht gegenüber den Verbrauchern auszuüben und „zu teuer“ verkaufen, was zu Lasten der Konsumenten, insbesondere ärmerer Bevölkerungsschichten, geht. Damit bieten die Studien wichtige Einsichten hinsichtlich der Funktionstüchtigkeit der Nahrungsmittelketten in den betrachteten Ländern, auch vor dem Hintergrund einer zunehmenden Globalisierung des Nahrungssektors.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projektwebseite und in dieser Publikation.

Ansprechpartner:
Ivan Djuric
Tel.: +49 345 2928-241
djuric(at)iamo.de

zurück zur Übersicht

zurück zur Übersicht
Expertenrunde mit Gästen aus Lateinamerika, Europa und Zentralasien © Ivan Djuric / IAMO

Expertentreffen von FAO und IAMO

Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und das IAMO luden vom 24. – 25. Mai zur Expertenrunde „Best Practices in Export Promotion: Experiences in Latin America, Europe and Central Asia“ nach Halle (Saale) ein. Die 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmer reisten aus insgesamt 18 Ländern an, um sich gemeinsam über die Entwicklungen, Strategien und Umsetzungsmöglichkeiten von Exportförderungsprogrammen auszutauschen. Die Expertinnen und Experten wiesen darauf hin, dass es für den Export landwirtschaftlicher Erzeugnisse und Lebensmittel in neue, ausländische Zielmärkte einer gründlichen Analyse der Anforderungen und Präferenzen der Verbraucherinnen und Verbraucher in den Exportmärkten bedarf. Ebenso sei es nötig, Prüf- und Zertifizierungsverfahren zu stärken, um die Qualität der Produkte zu gewährleisten. Unerlässlich ist darüber hinaus eine aktive Positionierung nationaler Produkte im Ausland, z. B. durch Messen oder die Entwicklung von positiven Länderimages und Marken. Viele Länder verfügen zudem über spezialisierte Agenturen zur Exportförderung, die den privaten Sektor entscheidend bei Exportaktivitäten unterstützen. Auch die Bedeutung der Handelsmissionen wurde auf der Veranstaltung hervorgehoben. Mit ihren Agrarattachés und Vertreterinnen und Vertretern spielen sie eine entscheidende Rolle beim Aufbau von Handelsbeziehungen und zur Lösung von Handelsfragen.

Ansprechpartner:
Ivan Djuric
Tel.: +49 345 2928-241
djuric(at)iamo.de

zurück zur Übersicht

zurück zur Übersicht
Kultureller Austausch © Kerstin Marit Uhl / IAMO

Leibniz-WissenschaftsCampus „Eastern Europe - Global Area“

Am Standort Mitteldeutschland entsteht derzeit ein neuer WissenschaftsCampus, der im Kontext globaler Herausforderungen für die Forschung zu und in den Ländern Osteuropas zukunftsweisend sein wird. In Zusammenarbeit mit Universitäten und außeruniversitären Instituten in Leipzig, Halle (Saale) und Jena wird das IAMO die Globalisierung osteuropäischer und zentralasiatischer Regionen durch wirtschaftliche Verflechtungen, geopolitische Veränderungen, kulturellen Austausch und Migrationsbewegungen untersuchen. Der Leibniz-WissenschaftsCampus bietet den beteiligten Einrichtungen ausgezeichnete interdisziplinäre Kooperationsmöglichkeiten für ihre Forschungs- und Transferaktivitäten sowie in der Aus- und Weiterbildung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Ein besonderes Augenmerk soll auf die Vermittlung der Forschungsergebnisse an Medien und die breite Öffentlichkeit gelegt werden. Der WissenschaftsCampus „Eastern Europe - Global Area“ wird von der Leibniz-Gemeinschaft ab Juli 2016 für den Zeitraum von vier Jahren gefördert. Unter der Federführung des Leibniz-Instituts für Länderkunde (IfL) sind das IAMO, die Universitäten Leipzig, Halle-Wittenberg und Jena, das Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung, das Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie (MOEZ) sowie das Geisteswissenschaftliche Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas (GWZO) am Aufbau beteiligt.

Ansprechpartner:
Thomas Glauben
Tel.: +49 345 2928-210

glauben(at)iamo.de

zurück zur Übersicht

zurück zur Übersicht
Feierliche Amtsübergabe © IAMO

Verabschiedung der Direktorin und Administrativen Leiterin

Nach 21 Dienstjahren am IAMO verabschiedete sich am 30. April die Direktorin und Administrative Leiterin, Hannelore Zerjeski, in den Ruhestand. Die studierte Ökonomin war eine der Gründungsdirektoren des 1994 in Halle (Saale) angesiedelten Forschungsinstituts und prägte während ihrer Amtszeit maßgeblich die Geschicke des Hauses. Als Mitglied im Direktorium und Beauftragte für den Haushalt trug Hannelore Zerjeski gemeinsam mit den wissenschaftlichen Direktoren die Verantwortung für die Geschäftsführung sowie die weitere strategische und operative Steuerung des Instituts.
Zur feierlichen Amtsübergabe am 26. April würdigten die IAMO-Direktoren Alfons Balmann, Thomas Glauben und Thomas Herzfeld die engagierte Arbeit von Hannelore Zerjeski. „Mit stets großem Elan und Einsatz baute sie die Administration des IAMO auf und leitete sie souverän über mehr als zwei Jahrzehnte. Trotz der großen Lücke, die sie hinterlässt, bleibt eine hervorragend aufgestellte Administration, die auch künftig ein Asset des IAMO darstellt“, so Alfons Balmann. Neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hauses waren zur Festveranstaltung langjährige Wegbegleiter aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft gekommen. Gisela Liepelt vom Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt überbrachte das Grußwort von Ministerialrat Thomas Reitmann, der seinen besonderen Dank für ihre Arbeit ausrichten ließ und die sehr gute, vertrauensvolle Kooperation mit dem Ministerium hervorhob. Hannelore Zerjeski betonte: „Es waren spannende und bewegte Jahre am IAMO und natürlich fällt mir der Abschied nicht leicht, aber ich freue mich auf das, was vor mir liegt.“ Ihre Aufgaben übergab sie zum 1. Mai 2016 an ihre Nachfolgerin Stephanie Garling.

zurück zur Übersicht

zurück zur Übersicht
Deutscher Bundestag mit Sitz im Reichstagsgebäude © Daniela Schimming / IAMO

IAMO-Wissenschaftler im Gespräch mit Bundestagsabgeordneten

Einmal im Jahr organisiert die Leibniz-Gemeinschaft eine Veranstaltung unter dem Titel „Leibniz im Bundestag“. In diesem Zusammenhang trafen sich kürzlich Wissenschaftler des IAMO mit Bundestagsabgeordneten zu bilateralen Gesprächen in Berlin.
IAMO-Direktor Thomas Herzfeld tauschte sich am 2. Juni mit Stefan Kaufmann, Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, über die Wissenschaftsförderung in Osteuropa aus. Als Beispiel wurde das EU-Twinning-Projekt „Building an Excellency Network for Heightening Agricultural Economic Research and Education in Romania” vorgestellt. Das Projekt strebt in Zusammenarbeit mit der Universität für Bodenkultur in Wien, Österreich, und dem Agroscope Institut in Tännikon, Schweiz, eine Stärkung der agrarökonomischen Forschung an der Universität für Landwirtschaft und Veterinärmedizin in Bukarest, Rumänien, an. Inhalte des Gesprächs waren die Herausforderungen an osteuropäischen Universitäten und methodische Fragen der Messung von Qualität in der Forschung.
Im Mittelpunkt des Gesprächs von IAMO-Wissenschaftlerin Christine Burggraf mit der Abgeordneten Karin Binder, Mitglied im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz sowie im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft, am 31. Mai standen gesundheitsbezogene Ernährungsweisen.  Es wurden die verschiedenen Aspekte der Ernährungsqualität beleuchtet und für die Länder Deutschland, Russland und China miteinander verglichen. Dabei wurden auch spezifische Maßnahmen zur Verbesserung problematischer Ernährungsweisen diskutiert.

Ansprechpartner:

Thomas Herzfeld

Tel.: +49 345 2928-101

herzfeld(at)iamo.de


Christine Burggraf

Tel.: +49 345 2928-223

burggraf(at)iamo.de


zurück zur Übersicht

zurück zur Übersicht
Gründungsmitglieder des Vereins IAMO Alumni © Britta Paasche / IAMO

Mitgliedertreffen des Fördervereins IAMO Alumni

Die nächste Mitgliederversammlung des Vereins IAMO Alumni findet im Anschluss an das IAMO Forum 2016 am 24. Juni in Halle (Saale) statt. Beim Mitgliedertreffen des Vereins werden sich ehemalige und gegenwärtige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Freunde des IAMO über aktuelle Ereignisse des Instituts, Kooperationsmöglichkeiten und die Weiterentwicklung des Vereins austauschen. In diesem Rahmen sollen neue Forschungsthemen angeregt, der Wissenstransfer unterstützt sowie die Arbeit der IAMO-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gefördert werden. Der Verein stellt ein internationales Netzwerk zwischen Mitgliedern und IAMO unterstützenden Außenstehenden in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik dar. Ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aber auch Freunde des IAMO sind als neue Mitglieder sehr willkommen und können sich aktiv in die Vereinsarbeit einbringen.

Nähere Details und das Anmeldeformular auf Mitgliedschaft gibt es hier.

Ansprechpartnerin:

Marianne Müller-Albinsky
Tel.: +49 345 2928-337

alumni(at)iamo.de


zurück zur Übersicht

zurück zur Übersicht
Kasachische Nationale Agraruniversität in Almaty © Marianne Müller-Albinsky / IAMO

Managementseminar zur Effizienzsteigerung in kasachischen Agrarinstituten

Im Rahmen des Deutsch-Kasachischen Agrarpolitischen Dialogs wurde vom IAMO und im Auftrag der IAK Agrarconsulting GmbH Leipzig vom 14. – 16. April in Almaty, Kasachstan, ein Seminar mit dem Titel „Management zur Effizienzsteigerung in agrarwissenschaftlichen Forschungseinrichtungen“ veranstaltet. Das Training richtete sich an Direktorinnen und Direktoren sowie leitende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Forschungseinrichtungen des Nationalen Zentrums für Agrarwissenschaft und Bildung der Republik Kasachstan (NANOZ), darunter Institute, Agraruniversitäten, Dienstleistungsunternehmen, Versuchs- und Zuchtstationen. Im Seminar stellten Peter Tillack, ehemaliger IAMO-Direktor und Vorstandsmitglied des IAMO Alumni-Vereins, und IAMO-Mitarbeiterin Marianne Müller-Albinsky die Strukturen und Arbeitsweisen der Agrarforschung in Deutschland vor. Neben der heute üblichen Praxis wurden auch die Erfahrungen bei der Transformation der agrarwissenschaftlichen Forschung in Ostdeutschland erläutert. Im Zentrum der Veranstaltung standen Fragen zur angewandten und Grundlagenforschung sowie zur Forschungsfinanzierung und der inneren Organisation von Forschungseinrichtungen. Auch außerhalb des Workshops fanden vertiefende Gespräche mit der Leitung der Kasachischen Nationalen Agraruniversität (KazNAU) und den Seminargästen zu institutsspezifischen Fragestellungen statt. Der agrarpolitische Dialog wird von der GFA Consulting Group GmbH, dem Generalbeauftragten des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) für das Kooperationsprogramm, finanziell gefördert.

Ansprechpartnerin:

Marianne Müller-Albinsky

Tel.: +49 345 2928-337

mueller-albinsky(at)iamo.de


zurück zur Übersicht

zurück zur Übersicht
IAMO Policy Brief 26 © Daniela Schimming / IAMO

IAMO Policy Brief 26 veröffentlicht

Unter dem Titel „Vorgehensweise der EU-Kommission bei der Bewertung von Direktzahlungen” veröffentlichten IAMO Visiting Research Fellow Ulrich Koester und Wissenschaftler Jens-Peter Loy, beide Professoren am Institut für Agrarökonomie an der Universität zu Kiel, im Juni 2016 den IAMO Policy Brief 26. Die Autoren untersuchen, ob das methodische Vorgehen der Europäischen Kommission adäquat ist, um die Effizienz der Wirkung der Direktzahlung auf die Änderung der offiziellen agrarpolitischen Ziele zu messen. Da die Kommission aber keinen messbaren Indikator für die Änderung der Zielvariablen angegeben hat und die verwendeten Wirkungsindikatoren nicht eine kausale Beziehung zwischen Politikintervention und Zielvariablen angeben, kann die Wirkung auch nicht quantifiziert werden. Außerdem werden bei der angewandten Evaluierungsmethode die implizierten ökonomischen Kosten der zu überprüfenden Maßnahmen nicht berücksichtigt.

Die Publikation können Sie hier kostenfrei herunterladen.

Ansprechpartner:
Ulrich Koester
Tel.: +49 431 880-4436
ukoester(at)ae.uni-kiel.de

Möchten Sie den IAMO Policy Brief zukünftig direkt per Post oder E-Mail erhalten? Dann nutzen Sie bitte unser Bestellformular.

Zurück zur Übersicht

zurück zur Übersicht
Stephanie Garling ist neue IAMO-Direktorin © GIGA

Personalia

Stephanie Garling ist seit 1. Mai in das Amt als Direktorin und Administrative Leiterin des IAMO berufen. Sie war zuvor als Verwaltungsleiterin des Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden (BIOTEC) tätig. Davor arbeitete sie als kommissarische Akademische Direktorin des Doctoral Programme am GIGA German Institute of Global and Area Studies in Hamburg. Stephanie Garling hat Politikwissenschaft und Verwaltungswissenschaft an der Universität Leipzig studiert und wurde dort auch promoviert. +++ IAMO-Direktor Thomas Glauben wurde für die Dauer von drei Jahren zum Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Center for Chinese Agricultural Policy (CCAP) in Peking, China, berufen. +++ Xiaobing Wang, assoziierte Professorin an der School of Advanced Agricultural Sciences der Universität Peking, China, ist seit 1. April als IAMO Visiting Research Fellow tätig. In der Abteilung Agrarmärkte arbeitet sie zu Fragen der Entwicklung chinesischer Nahrungsmittelmärkte und des Agrarsektors. +++ Wissenschaftler Liangzhi You vom International Food Policy Research Institute (IFPRI) in Washington DC, USA, und Ehrenprofessor an der Central China Agricultural University gehört seit 1. Juni als Visiting Research Fellow dem IAMO an. Gemeinsam mit den Kollegen der Abteilung Strukturwandel untersucht er die Auswirkungen von Technologieveränderungen und die Einflüsse des Klimawandels auf die Agrarproduktion. +++ Vladislav Valentinov trat in das Redaktionskomitee der Voluntas: International Journal of Voluntary and Nonprofit Organizations ein. +++ Christine Burggraf schloss am 10. Mai ihre Doktorarbeit „Russian Demand for Dietary Quality: Nutrition Transition, Diet Quality Measurement, and Health Investment Theory” mit der Bewertung „summa cum laude” ab. Am IAMO wurde sie von Thomas Glauben betreut und von der Juristischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät an der Universität Halle-Wittenberg promoviert. +++ Andriy Yuriyovych Matyukha hat am 23. Mai seine Dissertation mit dem Titel „Business Groups in Agriculture Impact of Ownership Structures on Performance: The Case of Russia’s Agroholdings” erfolgreich verteidigt. Er wurde von der Naturwissenschaftlichen Fakultät III, Universität Halle-Wittenberg, promoviert. +++ Am 31. März  wurden Franziska Appel zur Gleichstellungsbeauftragten und Kristin Leimer zur Stellvertreterin der Gleichstellungsbeauftragten des IAMO gewählt.

zurück zur Übersicht

zurück zur Übersicht

IAMO in den Medien

Die Schuldfrage im Kampf um die Milch
IAMO-Direktor Alfons Balmann im Interview zur Milchpreisentwicklung in Deutschland bei der WirtschaftsWoche Online

Feindbild Spekulant
Beitrag auf DiePresse.com mit Statements zu Agrarrohstoffpreisen des IAMO-Direktors Thomas Glauben

Global Demand for Food Is Rising. Can We Meet It?
Artikel von IAMO-Wissenschaftler Florian Schierhorn in der Harvard Business Review


Großes Interesse, wenig umgesetzt
Interview mit Oleksandr Perekhozhuk zu Bioenergie in der Ukraine in "energie AUS PFLANZEN"

Gefangen in Europa
Interview mit Judith Möllers zur Migration aus dem Kosovo auf bestewelten.de

zurück zur Übersicht

zurück zur Übersicht

Publikationen

alle Publikationen

IAMO Annual 2016 Download deutsch

IAMO Annual 2015 Download deutsch Download englisch

IAMO Policy Briefs

Koester, U., Loy, J.-P. (2016): Vorgehensweise der EU-Kommission bei der Bewertung von Direktzahlungen. IAMO Policy Brief No. 26, Halle (Saale). Download

IAMO Discussion Papers

Götz, L., Djuric, I., Nivievskyi, O. (2016): Regional wheat price effects of extreme weather events and wheat export controls in Russia and Ukraine, IAMO Discussion Paper No. 154, Halle (Saale). Download

Petrick, M., Pomfret, R. (2016): Agricultural policies in Kazakhstan, IAMO Discussion Paper No. 155, Halle (Saale). Download

Schott, J., Kalatas, T., Nercissians, E., Barkmann, J., Shelia, V. (2016): The Impact of Protected Areas on Local Livelihoods in the South Caucasus, IAMO Discussion Paper No. 152, Halle (Saale). Download

Weitere ausgewählte Publikationen

Appel, F., Ostermeyer-Wiethaup, A., Balmann, A. (2016): Effects of the German Renewable Energy Act on structural change in Agriculture – The case of biogas, Utilities Policy, No. online. Download

Baisakova, N., Herzfeld, T. (2016): Aspekte der Agrarpolitik 2015, German Journal of Agricultural Economics, Jg. 65, Nr. Supplement, S. 1-8. Download

Bluemling, B., Yun, S.-J. (2016): Chapter 5: Giving green teeth to the tiger? A critique of 'green growth' in South Korea, in: Dale, G., Mathai, M.V., Puppim de Oliveira, J.(eds) : Green Growth - Ideology, political economy and the alternatives (2016).

Burggraf, C., Teuber, R., Glauben, T. (2016): Dietary quality as a non-medical health input: a theoretical approach to analyse the demand for dietary quality, European Review of Agricultural Economics, No. online.

Burggraf, C., Glauben, T., Grecksch, W. (2016): New impacts of Grossman's health investment model and the Russian demand for medical care, Journal of Public Health, Vol. 24, No. 1, pp. 41-56. Download

Elferink, M., Schierhorn, F. (2016): Global Demand for Food Is Rising. Can We Meet It?, Harvard Business Review, No. online. Download

Götz, L., Qiu, F., Gervais, J.-P., Glauben, T. (2016): Export Restrictions and Smooth Transition Cointegration: Export Quotas for Wheat in Ukraine, Journal of Agricultural Economics, Vol. 67, No. 2, pp. 398-419. Download

Horion, S., Prishchepov, A., Verbesselt, J., de Beurs, K., Tagesson, T., Fensholt, R. (2016): Revealing turning points in ecosystem functioning over the Northern Eurasian agricultural frontier, Global Change Biology, No. online. Download

Kopsidis, M., Bromley, D. W. (2016): The French Revolution and German Industrialization: Dubios Models and Doubtful Causality, Journal of Institutional Economics, Vol. 12, No. 1, pp. 161-190. Download

Kuhn, L., Brosig, S., Zhang, L. (2016): The Brink of Poverty: Implementation of a Social Assistance Program in Rural China, Journal of Current Chinese Affairs, Vol. 45, No. 1, pp. 75–108.

Levers, C., Müller, D., Erb, K.-H., Haberl, H., Jepsen, M.R., Metzger, M.J., Meyfroidt, P., Plieninger, T., Plutzar, C., Stürck, J. Verburg, P.H., Verkerk, P.J., Kuemmerle, T. (2016): Archetypical patterns and trajectories of land systems in Europe. Regional Environmental Change. Download

Meyfroidt, P., Schierhorn, F., Prishchepov, A., Müller, D., Kuemmerle, T. (2016) Drivers, constraints and trade-offs associated with recultivating abandoned cropland in Russia, Ukraine and Kazakhstan. Global Environmental Change 37: 1-15. Download

Perekhozhuk, O., Glauben, T., Grings, M., Teuber, R. (2016): Approaches and Methods for Econometric Analysis of Market Power: Survey and Empirical Comparison, Journal of Economic Surveys, Nr. online. Download

Prehn, S., Brümmer, B., Glauben, T. (2016): Gravity model estimation: fixed effects vs. random intercept Poisson pseudo-maximum likelihood, Applied Economics Letters, Vol. 23, No. 11, pp. 761-764. Download

Quoc, H. D., Dufhues, T., Buchenrieder, G. (2016): Individual social capital and access to rural services in Northern Vietnam, International Journal of Social Economics, Vol. 43, No. 4. Download

Reddy, J. M., Jumaboev, K., Bobojonov, I., Carli, C., Eshmuratov, D. (2016): Yield and water use efficiency of potato varieties under different soil-moisture stress conditions in the Fergana Valley of Central Asia, Agroecology and Sustainable Food Systems, Vol. 40, No. 5, pp. 407-431. Download

Smaliychuk, A., Müller, D., Prishchepov, A., Levers, C., Kruhlov, I., Kuemmerle, T. (2016): Recultivation of abandoned agricultural lands in Ukraine: patterns and drivers, Global Environmental Change, No. 38, pp. 70-81. Download

Thiel, A., Schleyer, C., Hinkel, J., Schlüter, M., Hagedorn, K., Bisaro, S., Bobojonov, I., Hamidov, A. (2016): Transferring Williamson's discriminating alignment to the analysis of environmental governance of social-ecological interdependence, Ecological Economics, No. 128, pp. 159-168. Download

Unay Gailhard, I. (2016): Job access after leaving education: a comparative analysis of young women and men in rural Germany, Journal of Youth Studies, No. online. Download

Valentinov, V. (2015): Value devolution in social enterprises: institutional economics and systems theory perspectives. Administration and society 47 (9): 1126-1133.

Will, M. G., Prehn, S., Pies, I., Glauben, T. (2016): Is financial speculation with agricultural commodities harmful or helpful? - A literature review of current empirical research, Journal of Alternative Investments, Vol. 18, No. 3, pp. 84-102. Download

zurück zur Übersicht

zurück zur Übersicht
Optimierte IAMO-Webseite © Daniela Schimming / IAMO

IAMO-Webseite für mobile Geräte optimiert

Die Institutsseite www.iamo.de wurde für die Nutzung mit Smartphone und Tablet angepasst. In der mobilen Webseiten-Version werden die Inhalte in Bildschirmgröße und Gestaltung auf unterschiedlichen Geräten nun optimal angezeigt.

zurück zur Übersicht

 

zurück zur Übersicht

Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO)
Theodor-Lieser-Straße 2
06120 Halle (Saale)

Sina Lehmann / Daniela Schimming
Tel.: +49 345 2928-329 / -330
newsletter(at)iamo.de
www.iamo.de

IAMO auf Facebook: www.facebook.com/iamoLeibniz
IAMO twittert unter: https://twitter.com/iamoLeibniz

Der IAMO Newsletter erscheint in Deutsch und Englisch. Wenn Sie in Zukunft die englische Version erhalten möchten oder den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, klicken Sie bitte hier.

Informationen über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten finden Sie unserer Datenschutzerklärung.