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Soziale Vergleiche und Ungleichheit – Wahrnehmungen von Ungleichheit durch soziale Vergleiche und deren Auswirkungen auf das subjektive Wohlbefinden: Eine Mikro-Studie zu Referenzgruppen

Forschungsschwerpunkt:
Lebensverhältnisse im ländlichen Raum

Projektlaufzeit:
01.01.2019 - 31.12.2021

Wer sich mit anderen vergleicht, nimmt Ungleichheit individuell und relativ zu anderen Personen wahr. Diese Art des sozialen Vergleichs stellt die Verbindung zwischen Ungleichheit und subjektivem Wohlbefinden her. Bis heute gibt es wenig empirische Untersuchungen, die sich mit der konkreten Ausprägung von Referenzgruppen für soziale Vergleiche beschäftigen. Dementsprechend entwickeln wir einen methodischen Rahmen zur Erfassung von Referenzgruppen. Ein bewährtes Erhebungsinstrument aus der Soziologie ist der Namensgenerator. Dieser wird für die Erhebung von individuellen Referenzgruppen weiterentwickelt. Die sich ergebenden individualisierten Messgrößen werden mittels statistischer Analyse mit gängigen objektiven und subjektiven Ungleichheitsmaßen verglichen. Thailand wurde als Fallstudie gewällt, da es als Schwellenland mit erheblichen Ungleichheiten zu kämpfen hat. Zudem zeichnet es sich durch eine kollektivistische Gesellschaft aus. Jedes Handeln wird durch die Augen der Bezugsgruppen beurteilt. Deswegen bietet sich Thailand als ideale Fallstudie an, um die Zusammensetzung von individuellen Referenzgruppen innerhalb des subjektiven Wohlbefinden-Ungleichheit Nexus zu untersuchen.

Partner

  • Prof. Dr. Thomas Herzfeld, IAMO Webseite
  • Prof. Dr. Nuchanata Mungkung, Kasetsart University, Bangkok, Thailand Webseite
  • Prof. Dr. Laura Camfield, University of East Anglia, UK Webseite
  • Dr. Mathias Kloss, externer Wissenschaftler
  • Prof. Dr. Michael Kirk, Philipps-Universität Marburg Webseite