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Forschergruppe Zentralasien

Die Forschungsgruppe Zentralasien des IAMO wurde 2019 als abteilungsübergreifendes Netzwerk von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gegründet, die zu interdisziplinären Themen im Zusammenhang mit landwirtschaftlichen Transformationsprozessen in den fünf postsowjetischen zentralasiatischen Ländern Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan forschen.

In allen fünf zentralasiatischen Ländern ist die landwirtschaftliche Produktion eine wichtige Quelle des Haushalts- und Volkseinkommens, ein Faktor der sozialen Stabilität und entscheidend für die nationale Ernährungssicherheit. Gleichzeitig wird die Nachhaltigkeit der landwirtschaftlichen Produktion in all diesen Ländern durch eine steigende Nachfrage nach Nahrungsmitteln, ein rückläufiges Produktivitätswachstum und ökologische Auswirkungen intensiver Ressourcennutzung bedroht. Der Klimawandel hat aufgrund der zunehmenden Volatilität der Erträge und der sich verschärfenden Wasserknappheit das Risiko für die Landwirte und die Ernährungsunsicherheit erhöht.

Im Anschluss an die Unabhängigkeit von der Sowjetunion im Jahr 1991 entschieden sich die fünf zentralasiatischen Regierungen für unterschiedliche Entwicklungspfade. Bei der Untersuchung und Bewertung dieser unterschiedlichen Muster der landwirtschaftlichen Entwicklung in der Region fördert die Forschungsgruppe Zentralasien modernste multidisziplinäre Forschung und verbreitet die Forschungsergebnisse an ein wissenschaftliches Publikum sowie an Interessenvertreter aus Politik und Wirtschaft. Die Forschungsinteressen und das Fachwissen der Forschungsgruppe umfassen ein breites Spektrum von Themen, darunter das Management natürlicher Ressourcen, der Wandel der Versorgungskette, Risikomanagement, Agrarpolitik und -institutionen, Klimawandel und Migration.